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01.01.1970

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Heilpädagogische Arbeitsweisen

Schülerinnen und Schüler der Förderschule geistige Entwicklung entfalten nicht selten auf Grund individueller biografischer Einflüsse zusammen mit den Auswirkungen primärer Schädigungen unterschiedliche Verhaltensweisen, die die eigene Entwicklung, die Wahrnehmung, das soziale Zusammensein und die Emotionalität häufig schwerwiegend beeinflussen.

Stereotypien, selbst- und fremdverletzende Verhaltensweisen, depressiver Rückzug, ausgeprägte motorische Unruhe, eine geringe Balance von Distanz und Nähe können Anzeichen einer tiefgreifenden Belastung der Persönlichkeit sein.
Solche Verhaltensweisen beeinflussen Lernen, Entwicklung und soziale Kompetenz in hohem Maße. Die Schule sucht für solche Schüler/innen pädagogische Antworten, die es ihnen erlauben, mit ihren Schwierigkeiten besser umzugehen und neue Verhaltensweisen zu entwickeln.

Die Schule muss deshalb innerhalb und außerhalb des engeren Unterrichtsangebotes Möglichkeiten des freien Spiels, des helfenden Gespräches und auch des zeitweise räumlichen Rückzuges bereitstellen.
Die Raumgestaltung muss ggf. auf die besonderen Bedürfnisse einzelner Schülerinnen und Schüler hin angepasst werden: Ruhezonen, Reizreduktion, Kuschelecke , ......

Über besondere musikalische, bildnerisch-ausdrucksbezogene und bewegungsbetonte Angebote können Schüler/innen Hilfen gegeben werden, mit momentanen und längerfristigen Schwierigkeiten besser fertig zu werden.