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23.10.2017 : 15:15 : +0200

Was gibt es Neues?

22.10.17 09:50

BBZ Lebach Kunstwerk nach de Stijl

Wenn man das Endergebnis betrachtet, vermutet der Laie nicht SO viel Arbeit: ein paar Bretter...

13.10.17 09:15

Schule ohne Rassismus - Ein Aktionstag mit Workshops und Konzert

Der letzte Schultag vor den Herbstferien am BBZ Lebach stand unter einem besonderen Motto. An...

13.10.17 09:12

Unicef Lauf 2017 - BBZ Lebach erläuft wieder Spenden

Bereits zum elften Mal wurden am Berufsbildungszentrum Lebach die Laufschuhe geschnürt um Spenden...

29.08.17 15:02

Abiturjahrgang spendet an den Schulverein

Die „Kabitän-Blaubär-Crew“ vom Abiturjahrgang 2017 überreichte eine Spende an der...

14.08.17 07:52

Beispiel für gelungene Integration

Artikel aus der Saarbrücker Zeitung vom 09. August 2017

Kursfahrt des OSGH12 Gesundheit und Soziales 2016

Von dem 22.06.2016 bis zum 24.06.2016 waren wir auf Kursfahrt in Köln.

Am ersten Tag sind wir in  das Schokoladenmuseum gegangen und haben uns mit Hilfe einer Führung über die Nachhaltigkeit des Kakaoanbaus informiert, wobei wir selbst Kakaobohnen probieren und einen  Kakaobaum betrachten konnten. 

Nach unserem Besuch hatten wir noch etwas Zeit, uns oben auf der Terrasse des Museums auszuruhen, bevor Frau Lippert und Frau Reiter kamen und uns verkündeten, dass sie noch eine Überraschung für uns hatten: eine Stadtrallye, in der wir verschiedene Gebäude, Denkmäler oder Plätze in der Altstadt von Köln suchen und Informationen darüber sammeln sollten, um sie im Anschluss vorzutragen.

Die erste Gruppe hatte den Dionysos-Brunnen, die Stolpersteine und den Kölner Pegel. „ Leider war es uns nicht möglich, den Dionysos-Brunnen zu erreichen, da dieser durch eine Baustelle blockiert war. Auch den Stolperstein von Theo Hannes konnten wir nicht mehr auffinden, da dieser nach einer Renovierung des  daneben stehenden Gebäudes entfernt worden war. Bei dem Kölner Pegel hatten wir jedoch mehr Glück, dieser war einfach zu finden und gut zu erreichen. Dabei haben wir herausgefunden, dass ein Schwimmkörper im Pegelturm den Wasserstand des Rheins permanent auf die Pegeluhr überträgt. Die ebenfalls elektronisch aufgezeichneten Daten können von einem automatischen Informationsdienst telefonisch abgerufen werden. Der höchste jemals aufgezeichnete Wasserstand war im Jahre 1784, mit insgesamt 13,84 Metern.

Trotz unserer Schwierigkeiten hat uns die Stadtrallye Spaß gemacht und es war schön, noch etwas mehr von Köln zu sehen.“

 Die zweite Gruppe verschaffte sich  zunächst einen Überblick über ihre Ziele. „Um die Sehenswürdigkeiten besser zu finden, fragten wir Passanten nach dem Weg, jedoch wurden wir durch mangelnden Orientierungssinn der Stadtbewohner immer wieder an falsche Orte geführt. Nach langer Suche und einsetzen unseres Handys als Navi erreichten wir unser erstes Ziel. Es handelte sich um das sogenannte „Denkmal für den Schnäuzer“, welches dem Komponisten Jupp Schmitz gewidmet wurde. Ihm haben wir solche schönen Hits zu verdanken wie „Wer soll das bezahlen“ oder „Am Aschermittwoch – ist alles vorbei“….. Unser nächstes Ziel bereitete uns keine großen Probleme, da jeder Kölner und auch Touristen den Hauptsitz von „4711 Eau de Cologne“ kennen. Als letztes gingen wir auf die Suche nach einem Pop-Art Kunstwerk am Neumarkt. Hierbei handelt es sich um eine Eistüte, welche auf dem Dach eines Einkaufszentrums angebracht wurde. Sie ragt 10m über das Dach hinaus und ist einen Besuch wert.“

Eine weitere Gruppe musste zuerst den Heinzelmännchenbrunnen finden. „Dort trafen wir eine hilfsbereite, junge Frau, die uns erzählte, dass diese Heinzelmännchen einer Sage nach Kölner Hausgeister waren, die nachts die Arbeit der Bürger verrichteten. Dabei wurden sie beobachtet und verschwanden für immer. Der Brunnen wurde im Jahr 1897-1900 von Heinrich und Edmund Renard gestiftet.

Danach gingen wir zum Alten Markt. Neben dem Gaffelhaus sieht man auf dem Dach des Nachbarhauses ein kleines Männchen, das einem den nackten Hintern entgegenstreckt. Darauf aufmerksam gemacht hat uns eine alte Frau, die wir dort trafen. Da die sanitären Verhältnisse im Mittelalter nicht besonders gut waren, wurde der Nachttopf auf die Straßen entleert. Dafür steht der „Kallendresser“. Auf der gegenüberliegenden Seite streckt der sog. „Platzjabbeck“,eine männliche Figur mit Bart und Schlapphut, die am Rathaus hängt und Richtung Marktplatz schaut,  jede Stunde die Zunge raus.

 Daraufhin liefen wir quer durch die City auf der Suche nach der Blutsäule in St.Gereon. Dies war schwerer als gedacht, da uns nicht klar war, dass die Blutsäule sich in der Kirche befindet. Dort trafen wir einen Reiseführer, der uns sehr behilflich war. Er erklärte uns, dass der Stumpf als einzigartig galt. Das Blut der Märtyrer soll darüber geflossen sein. Es gibt eine Inschrift: „Glaub es: Rein an diesem Stein soll einst das Blut geflossen sein. Sollt ich schuldig sein, so ist hier die Strafe mein.“  Die Säule wird auch Blut- oder Schreckenssäule genannt, da etwas Schreckliches  passieren soll, wenn ein Sünder an ihr vorbei geht.“

Die letzte Gruppe hatte ebenfalls Schwierigkeiten ihre Aufgabe zu lösen.

„Die Orte bzw. Denkmäler, die wir suchen mussten, waren Tünnes und Schäl, zwei Figuren aus dem Hänneschen-Puppentheater der Stadt Köln, ebenfalls der „Platzjabbeck“ und das Judenviertel. Wir haben im Internet nach den Standorten der Statuen und Plätze gesucht. Tünnes und Schäl haben wir schnell gefunden. Danach haben wir uns nach dem Platzjabbeck umgesehen. Da die Figur so hoch hing, hat es etwas gedauert, bis wir sie entdeckt hatten. Die schwierigste Aufgabe war es, das Judenviertel zu finden, da wir im Internet nichts dazu gefunden haben. Auch die Bewohner Kölns konnten uns nicht helfen. Im Nachhinein fanden wir heraus, dass das Judenviertel eine Baustelle war, welche wir oft unwissend umkreist haben.“

Die Gewinner wurden mit Erfrischungstüchern, original aus „Kölschem Wasser“, belohnt. Anschließend ging die gesamte Gruppe in ein Kölsches Brauhaus, um dort das berühmte Kölsch zu trinken und reichlich zu essen.

Der zweite Tag begann mit einer Tour durch die Katakomben, während der wir u.a. Ruinen einer alten römischen Stadtmauer betrachten durften, die sich teilweise unter dem Kölner Dom befanden, den wir später auch von innen bewundern konnten.  Danach hatten wir mehrere Stunden lang Freizeit, die die meisten zum Shoppen genutzt haben.

Am letzten Tag haben wir uns spontan für eine Bootsfahrt auf dem Rhein entschieden, durch die wir direkt zu einer Seilbahn bzw. zum Kölner Zoo gebracht wurden. Die Seilbahn erstreckte sich über dem Rhein und ermöglichte einen schönen Ausblick. In dem Zoo haben wir den Nachmittag verbracht und hatten viel Zeit, um uns die unterschiedlichsten Tiere anzuschauen. Anschließend ging es dann wieder mit einigen Komplikationen nach Hause.


 

Wahl-O-Mat-Tour machte vor der Landtagswahl im Saarland am BBZ Lebach Station

„Das war eine sehr angeregte, sehr faire Diskussion“, sagte Erik Harms-Immand, der Leiter der Landeszentrale für Politische Bildung, zum Abschluss anerkennend. Die Schüler hätten bei ihren Wortmeldungen „immer das große Ganze“ im Blick gehabt. So sei  man auf dem besten Weg, mündige Bürger zu werden, um dann auch selbst politisch aktiv zu werden“. Er lobte die etwa 75 Schüler und Schülerinnen der Jahrgangsstufe 12 unserer Schule für ihre engagierte Teilnahme an der Diskussion mit den Vertretern von sieben politischen Parteien, die am 16.03.2017 im Rahmen des Projektes „Wahl-O-Mat on Tour“ an unserer Schule zu Gast waren. Neben Vertretern der Arbeitskammer und des Landesjugendrings war Herr Harms-Immand als Organisator des ‚Wahl-O-Mat on Tour‘ ebenfalls bei den Gästen in der Schule und zeigte sich positiv überrascht von der Tiefe der Fragen, die an die Parteivertreter gestellt wurden.  

Hans-Peter Kurtz (SPD), Maik Müller (CDU), Dennis Bard (Die Linke), Carsten Becker (AFD), Florian Zipfel (FDP), Hubert Ulrich (Grüne) und Gerd-Rainer Weber (Piraten) konnten im ersten Teil der Veranstaltung zunächst zu verschiedenen Thesen nacheinander Stellung beziehen, dann mussten sie sich darüber hinaus im zweiten Teil den Fragen aus dem Publikum zu den unterschiedlichsten Themenbereichen stellen. Dabei kam es zu manch kontroversem Austausch zur Einwanderungspolitik, der sozialen Absicherung schwacher und armer Menschen oder dem Umgang mit gleichgeschlechtlichen Ehen. Zusätzlich wurde jeweils durch das Einblenden der Stellwände das Stimmungsbild an der Schule zur entsprechenden These in die Diskussion einbezogen. Die Schülerinnen und Schüler wollten nicht nur wissen, welche Position die Politiker zum Beispiel zu kostenlosen Kita-Plätzen und deren Finanzierung vertraten, die Jugendlichen fragten auch nach Plänen für die Verbesserung der Infrastruktur und nach der Flüchtlingspolitik der verschiedenen Parteien, außerdem gab es Fragen zum Bildungswesen, zum Beispiel bezüglich des Themas „Inklusion“ und dessen praktischer Umsetzung am BBZ. Auch die Einstellung der Politiker zum Ausbau der Windkraft im Saarland war interessant, denn hier gingen die Positionen doch eher auseinander. Nach zwei sehr anregenden Stunden äußerte Moderator Vogel vom Landesjugendring, der durch die Veranstaltung geführt hatte, abschließend den Wunsch, dass möglichst viele der bereits wahlberechtigten Schülerinnen und Schüler auch wirklich von ihrem Wahlrecht Gebrauch machen.

Im Vorfeld der Veranstaltung wurden im Flur des Hauptgebäudes fünf  Stellwände aufgestellt. Darauf  befanden sich 38 Thesen zur Landtagswahl. Die Schülerinnen und Schüler konnten mithilfe von farbigen Klebepunkten ihre Zustimmung bzw. Ablehnung für alle sichtbar machen. Anschließend konnten bis zu acht Parteien ausgewählt werden, deren Antworten mit den eigenen Positionen abgeglichen werden sollten. Das Wahl-O-Mat-Ergebnis zeigt dann, inwieweit die Ansichten der Parteien mit den eigenen übereinstimmen. Die Partei mit den meisten Übereinstimmungen steht dabei oben.

Das Feedback der teilnehmenden Schülerinnen und Schüler der gymnasialen Oberstufe sowie der Klassenstufe 12 im Einzelhandel war durchaus positiv. Noch überzeugender als das Feedback der Schülerinnen und Schüler war allerdings die Rückmeldung des zuständigen Abteilungsleiters am beruflichen Oberstufengymnasium Herr Jörg Noack, dem das Vergnügen vergönnt war, im Anschluss an die Veranstaltung den Mathe-Kurs zu unterrichten. Er wurde mit den Worten zitiert: „Ein geordneter Unterrichtsablauf sei nicht mehr möglich gewesen, da die Schülerinnen und Schüler einfach weiter diskutiert hätten“. Dies kommt ja nun wahrlich selten vor, dass die Politik für die Jugendlichen wichtiger ist als Mathe. Daher geht unser Dank vor allem an die Schülerinnen und Schüler unserer Schule, die durch ihre Beiträge die Veranstaltung zu einer lebendigen und interessanten Begegnung mit Politik gemacht haben. 

A. Jachmann   


Neu in der Erlebnispädagogik

BBZ Lebach erweitert den erlebnispädagogischen Bereich mit weiteren Kanus und einem Anhänger zum Transport von Sportgeräten

Um der großen Nachfrage von Schulklassen für Kanuaktionen gerecht zu werden, hat das BBZ Lebach, mit Unterstützung des Schulvereins, 2 weitere Kanus angeschafft. Somit kann das  BBZ nun  eine Gruppe von 8 Schülern/innen  mit schuleigenen Kanus versorgen. Bisher wurde auf Kanus vom „Verein zur Förderung des Jugendsports Saar e.V.“  zurückgegriffen, was mit einem großen logistischen Aufwand und zusätzlichen Kosten verbunden war. Bei größeren Gruppen kann das eigene Angebot allerdings immer noch durch die Kanus ergänzt werden.

Damit die Kanus auch transportiert werden können, wurde durch Schüler des Berufsgrundbildungsjahres  Metall und ihre Fachlehrer Herr Hübgen und Herr Schön ein „ausrangierter“ PKW-Anhänger zum „Bootsanhänger“  umgebaut. Der Anhänger erhielt einen neuen Boden, neue Seitenwände, neue Beleuchtung und speziell für den Transport von Kanus einen Aufbau aus Aluminium-Rohr. Der Anhänger  wurde so konzipiert, dass auch noch Platz für weitere Kanus zur Verfügung steht. Nachdem er alle vom TÜV geforderten Anforderungen erfüllt hatte, wurde eine Betriebserlaubnis als „Anhänger zum Transport von Sportgeräten“ erteilt.

Im laufenden Schuljahr wurden  der Anhänger und die Kanus schon mehrfach mit Schulklassen eingesetzt.

Herr Schön


Ein scharfer Blick in den Mikrokosmos

Sichtbarmachen, was mit dem bloßen Auge nicht zu erkennen ist, das hat die Menschheit schon im 16. Jahrhundert fasziniert: Das erste Mikroskop soll Zacharias Janssen im Jahr 1590 gebaut haben. Knapp 100 Jahre später entdeckte Antony van Leeuwenhoek erstmals Einzeller und Bakterien mit Hilfe seiner selbstgebauten Mikroskope. Deren Bedeutung blieb aber lange Zeit unklar und die Mikroskope dienten nur dem Zeitvertreib der feinen Gesellschaft.

Heute gehören Mikroskope in jede Schule und ermöglichen den Schülern Einblicke in den Mikrokosmos. In unserer Schule kam es bei den mikroskopischen Praktika aber immer häufiger zu Frustration bei Schülern und Lehrern. Die meisten Schülermikroskope ließen sich nicht mehr richtig einstellen und man konnte keine Details der Zellpräparate erkennen. Deshalb beschloss die Fachkonferenz Biologie, neue Mikroskope anzuschaffen.

Die Schule besitzt jetzt zehn neue Motic Lichtmikroskope, die bereits in den ersten Praktika zum Einsatz kamen. Endlich macht das Mikroskopieren wieder Spaß und jeder Schüler hat die Möglichkeit, ein gelungenes Präparat herzustellen und Zellen und ihre inneren Strukturen im Detail zu erkennen.

Ganz besonders freuen wir uns, dass wir auch eine passende Kamera kaufen konnten. Damit ist es uns möglich, ein mikroskopisches Bild mittels Beamer auf der Leinwand zu zeigen. Auf diese Weise verpasst niemand mehr die wirklich spannenden Augenblicke. So haben Schüler und Biologielehrer am BBZ Lebach auch im Kleinen wieder „voll den Durchblick“.

Frau Winter


 

Raumgestaltung mit Dot painting: Brückenkurs setzt auf Veränderung

Im Rahmen des Werkunterrichts beschloss der Brückenkurs BVJb2 gemeinsam mit ihren Lehrerinnen Christel Mörsdorf und Janina Müller ein größeres Projekt zu beginnen: der Differenzierungsraum neben der Küche, der von dieser Klasse zum Deutschlernen genutzt wird, sollte neu gestaltet und  verschönert werden.

Die Grobplanung stand schnell fest: Der Raum sollte einen Anstrich bekommen und durch gezielte farbliche Highlights seinen besonderen Charakter erhalten. Zur Vorbereitung wurden schließlich Fußleisten, Fensterbänke und Fenster abgeklebt, größere Möbel in die Raummitte gestellt, Stühle und Tische im Flur gelagert und schließlich der Raum mit Folie ausgelegt. Nun konnte die Verschönerung beginnen.

Gemeinsam wurde der Raum in einem freundlichen Gelb gestrichen. Dies nahm schon einige Zeit in Anspruch, denn die Schülerinnen und Schüler sollten gleichzeitig auch an ihren Deutschkenntnissen arbeiten und durch die praktische Arbeit ihren Wortschatz erweitern. Doch damit nicht genug. Damit der Raum noch bunter werden konnte, entschlossen wir uns, diesen außerdem mit einem großen roten Quadrat zu versehen, in dem unsere selbst gestalteten „Dot painting“-Kunstwerke ins rechte Licht gerückt werden sollten.

„Dot Painting ist eine neue Art der traditionellen Kunstform, die ursprünglich von den Ureinwohnern Australiens, den Aborigines, entwickelt wurde. Die Punktmalerei hat somit ihre Wurzeln in Rindenmalereien, Körperbemalungen und den Boden- und Felsmalereien, Ihre Elemente sind Punkte, Tupfen, konzentrische Kreise, Linien, Streifen, Spiralen, Ornamente, Tier- und Pflanzendarstellungen.“ Wir haben für unsere Kunstwerke modernste Acrylfarben benutzt und diese Technik auf Keilrahmen ausgeführt. „Hinter dem Dot Painting steht eine einfache Technik, bei der lauter kleine Punkte mithilfe von Rundholzstäbchen dicht nebeneinander gesetzt werden – eine sehr meditative Arbeitsweise mit äußerst dekorativem Resultat!“ (Kristina Sigl: „Dot painting in Acryl“)

Schließlich konnten alle Abklebfolien entfernt und letzte Verschmutzungen bereinigt werden.  Es entstand ein sehr dekoratives Lernumfeld, das den Spaß und die Motivation am Deutschlernen noch einmal steigern konnte. Alle Schülerinnen, Schüler und auch ihre Lehrkräfte konnten sehr stolz auf ihre Arbeit sein.

Wer will „Dot painting“ auch mal ausprobieren?

So wird´s gemacht:

          Rahmen grundieren: Dafür die Acrylfarbe mit einem Pinsel gleichmäßig auftragen und anschließend trocknen lassen

          Vorlage übertragen: Das vorher bereits angefertigte Motiv wird nun mit einem Bleistift zart auf die Platte übertragen, so dass Linien nur angedeutet werden. Dafür kann beispielsweise ein Zirkel als Hilfe dienen.

          Punkte aufstempeln: Stempelwerkzeuge (bspw. Rundholzstäbchen) in die entsprechende Farbe tauchen und damit Punkte auf die Platte stempeln. Für jeden Punkt wieder neue Farbe aufnehmen, um ein gleichmäßiges Ergebnis zu erhalten. Nach dem Trocknen störende Linien der Vorlagenzeichnung entfernen.

          Bild versiegeln: Schließlich das fertig gestaltete Bild zum Schutz vor Umwelteinflüssen und um einen schöneren Glanz zu erreichen mit Klarlack besprühen. Nach dem Trocknen ist das Bild fertig und kann direkt an die Wand gehängt werden.

Janina Müller