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berufl. Oberstufengymnasium

Lehrpläne

http://www.saarland.de/26183.htm

http://www.saarland.de/8000.htm


Gesundheit/Soziales bzw. Wirtschaft

An die einjährige Einführungsphase (Klasse 11) schließt sich die zweijährige Qualifikationsphase (Klasse 12 und 13) an, an deren Ende die landeseinheitliche Abiturprüfung steht. Am BBZ Lebach wird das Oberstufengymnasium in den Schwerpunkten "Gesundheit und Soziales" und "Wirtschaft" angeboten. Bei der Anmeldung entscheidet sich der Schüler/die Schülerin für einen Schwerpunkt.

Qualifikation

Mit Bestehen der Abiturprüfung erhält der Schüler/die Schülerin die Allgemeine Hochschulreife (Abitur), die zum Studium in jeder Fachrichtung an einer Universität berechtigt. 

Besonderheiten des beruflichen Gymnasiums

In das berufliche Gymnasium können auch Schüler eintreten, die bis zum Erwerb des mittleren Bildungsabschlusses nur in einer Fremdsprache durchgehend unterrichtet worden sind. Die zweite Fremdsprache ist aber Voraussetzung für eine allgemeine Hochschulreife und muss dann während der gymnasialen Oberstufe durchgehend belegt werden.
Die Schule beginnt mit der Klasse 11. Mit der Entscheidung für einen Schwerpunkt liegt ein Prüfungsfach (Gesundheit oder Pädagogik/Psychologie bzw. Betriebswirtschaftslehre) fest, das praxisorientiert unterricht wird.

 Aufnahmevoraussetzungen

In die Klasse 11 des berufl. Oberstufengymnasiums werden aufgenommen:

 1 ohne zusätzliche Voraussetzungen

  • Schüler des achtjährigen Gymnasiums, die in die Klasse 10 versetzt sind

  • Absolventen der Klasse 10 der Gesamtschule, die einen Übergangsvermerk für die Klasse 11 des Gymnasiums haben

  • Absolventen der Klasse 10 der Gesamtschule mit nur einer Fremdsprache mit dem Übergangsvermerk für die Klasse 11 eines Oberstufengymnasiums

  • Absolventen der Fachoberschule Sozialwesen in den Schwerpunkt Gesundheit und Soziales Absolventen der Fachoberschule Wirtschaft in den Schwerpunkt Wirtschaft (Übergang in die Stufe 12 siehe weiter unten)

2  mit bestimmten Voraussetzungen

 2.1 Erweiterte Realschule

  • Absolventen der Erweiterten Realschule mit einem mittleren Bildungsabschluss und durchgehender zweiter Fremdsprache (ab Klasse 7):

- Notendurchschnitt in Deutsch, Mathematik und den Fremdsprachen mindestens 2,5 (2,75*) und kein Fach unter ausreichend 

 - Notendurchschnitt in den übrigen Fächern mindestens 2,75 (3,0*) und höchstens eine mangelhafte Note

  • Absolventen der Erweiterten Realschule mit einem mittleren Bildungsabschluss und nur einer Fremdsprache:

- Notendurchschnitt in Deutsch, Mathematik und der Fremdsprache mindestens 2,3 (2,6*) und kein Fach unter ausreichend 

- Notendurchschnitt in den übrigen Fächern mindestens 2,75 (3,0*) und höchstens eine mangelhafte Note

* befürwortendes Gutachten der abgebenden Schule

 2.2 Handelsschule und Sozialpflegeschule

 Absolventen der Handelsschule und der Sozialpflegeschule benötigen neben dem erforderlichen Notendurchschnitt auf dem Abschlusszeugnis den Nachweis des Unterrichtes in der ersten Fremdsprache durchgehend ab der Klasse 5.

 Handelsschule:

  • Notendurchschnitt in Deutsch, Mathematik, Fremdsprache und Wirtschaftslehre mindestens 2,5, dabei kein Fach unter befriedigend. Notendurchschnitt in den übrigen Fächern mindestens 2,75, dabei höchstens eine mangelhafte Note

oder 

  • Notendurchschnitt in Deutsch, Mathematik, Fremdsprache und Wirtschaftslehre mindestens 2,0, dabei höchstens ein Fach ausreichend, Notendurchschnitt in den übrigen Fächern mindestens 2,75, dabei höchstens eine mangelhafte Note

 Sozialpflegeschule:

  • Notendurchschnitt in Deutsch, Mathematik, Biologie und Fremdsprache mindestens 2,5, dabei kein Fach unter befriedigend. Notendurchschnitt in den übrigen Fächern mindestens 2,75, dabei höchstens eine mangelhafte Note

oder

  • Notendurchschnitt in Deutsch, Mathematik, Biologie und Fremdsprache mindestens 2,0, dabei höchstens ein Fach ausreichend und Notendurchschnitt in den übrigen Fächern mindestens 2,75, dabei höchstens eine mangelhafte Note

In die Klasse 12 werden ausgenommen:

 Absolventen der Fachoberschule Sozialwesen bzw. Wirtschaft, die vor Eintritt in die Fachoberschule an der zum mittleren Bildungsabschluss führenden Schule in einer 2. Fremdsprache durchgehend unterrichtet worden sind (ab Klasse 7), am Unterrichtsangebot der Fachoberschule in dieser zweiten Fremdsprache teilgenommen haben und hierfür im Zeugnis der Fachhochschulreife mindestens die Note "befriedigend" erhalten haben. Der Übergang ist nur in den jeweiligen Schwerpunkt möglich.



Industriekaufmann/-frau

  • (Ausbildungsordnung vom 23.7.2002)

    Industriekaufleute sind in Unternehmen unterschiedlicher Branchen und Größen tätig.

    Ihr Aufgabenfeld erstreckt sich über alle Funktionen eines Betriebes von der Materialbeschaffung und -bevorratung über Auftragsanbahnung und -abwicklung, Leistungsabrechnung und Logistik, Personalfragen bis hin zum Verkauf und Kundenservice.

    Ausbildungsdauer: 

    i. d. R. 3 Jahre, kann evtl. verkürzt werden

    Zwischenprüfung: i. d. R. im 2. Jahr

    Kontrolle der geforderten Kenntnisse

    Abschlussprüfung:

    Anmeldung bei der IHK (durch Betrieb)

    Ausbildungsvoraussetzung:

    bestehender Ausbildungsvertrag

    erwünschte Schulbildung:

    • guter Realschulabschluss
    • (Mathematik, Deutsch, Fremdsprache)
    • Abitur
    • Abschluss der Fachoberschule

Einzelhandelskaufmann/-frau, Verkäufer/-in

  • (Ausbildungsordnung vom 1.8.2004)

    Kaufleute im Einzelhandel sowie Verkäufer sind in Handelsunternehmen unterschiedlicher Größen, Betriebsformen und Sortimente tätig. Ihr Aufgabenfeld erstreckt sich im Wesentlichen auf die Kundenberatung, den Waren- und Datenfluss sowie die Lagerung. Darüber hinaus können Tätigkeiten im Marketing, in der Handelslogistik, Sortimentsgestaltung, Beschaffung und Warenannahme, im Rechnungs- und Personalwesen sowie in der Warenwirtschaft wahrgenommen werden.

    Ausbildungsdauer:

    i. d. R. 3 Jahre

    Verkäufer 2 Jahre

    Zwischenprüfung:

    i. d. R. im 2. Jahr, Kontrolle der geforderten Kenntnisse

    Abschlussprüfung:

    Anmeldung bei der IHK (durch Betrieb)

    Ausbildungsvoraussetzung:

    bestehender Ausbildungsvertrag

    erwünschte Schulbildung:

    • Hauptschulabschluss
    • Realschulabschluss
    • Abschluss der Fachoberschule



                     

 

Fachoberschule Wirtschaft und Verwaltung

Die Ausbildung an der Fachoberschule baut auf einem mittleren Bildungsabschluss auf und vermittelt eine vertiefte Allgemeinbildung sowie eine berufsbezogene (fachtheoretische und fachpraktische) Bildung.

Die Ausbildung erfolgt in den Klassenstufen 11 und 12. Die Klassenstufe 11 umfasst allgemeinen und fachtheoretischen Unterricht von 12 Wochenstunden sowie eine fachpraktische Ausbildung, die sich i.d.R. über mindestens 3 Tage in der Woche erstreckt. In der Klassenstufe 12 erfolgt allgemeiner und fachtheoretischer Vollzeitunterricht.

 Für Bewerber mit fachbereichsbezogener Berufsausbildung oder entsprechender Berufserfahrung beschränkt sich der Besuch der FOS auf die Klassenstufe 12.

 Mit dem erfolgreichen Besuch (Bestehen der Abschlussprüfung) erwirbt man das Zeugnis der Fachhochschulreife, das zum Studium an einer Fachhochschule berechtigt.

Voraussetzungen:

mittlerer Bildungsabschluss oder ein vom Ministerium als gleichwertig anerkannter Bildungsabschluss

verbindliche Zusage einer Praktikantenstelle für die fachpraktische Ausbildung

Dauer: 2 Jahre

Abschluss:

 Fachhochschulreife nach Bestehen der Abschlussprüfung

Schriftliche Prüfungsfächer: Deutsch, Mathematik, Französisch oder Englisch, Betriebswirtschaftslehre, Rechnungswesen

Berechtigungen:

  • Besuch weiterführender Schulen
  • Studium an einer Fachhochschule
  • Wirtschaftsgymnasium Klasse 11
  • Berufliches Gymnasium Klasse 11
  • Höhere Berufsfachschulen für
  • Wirtschaftsinformatik oder Fremdsprachen

Handelsschule

Die Handelsschule als älteste Berufsfachschule im kaufmännischen Bildungswesen (in Lebach seit 1937) bietet eine vertiefte Allgemeinbildung und eine berufliche Grundbildung für kaufmännisch-verwaltende Berufe. Sie ist ein zweijähriger Bildungsgang mit den Klassenstufen 10 und 11 und schließt mit einer staatlichen Abschlussprüfung ab.

In die Handelsschule werden Schüler/-innen aufgenommen, die den Hauptschulabschluss bzw. einen entsprechenden Bildungsstand mit Vermerk der abgebenden Schule (Notenprofil!!!) haben.

Mit dem erfolgreichen Besuch (Bestehen der Abschlussprüfung) erwirbt man den mittleren Bildungsabschluss und erlangt die Berechtigung zum Besuch weiterführender Schulen.

Aufnahmevoraussetzungen

  • Abschluss der Hauptschule oder entsprechender Bildungsstand (z. B. Versetzung nach Klasse 10 der ERS, Gesamtschule bzw. des Gymnasiums oder erfolgreicher Besuch des BGJ)
  • Vermerk der abgebenden Schule: "Der Schüler/Die Schülerin ist berechtigt, in die Handelsschule, Gewerbeschule oder Sozialpflegeschule überzugehen."
    Der Vermerk hängt von einem bestimmten Notenprofil ab:

     

  1. Berufsgrundschule/Berufsgrundbildungsjahr: Durchschnittsnote in
    - Deutsch und Mathematik 3,0 und 
    - berufsfeldbezogenen, fachtheoretischen Fächern (außer Mathematik) 3,0
  2. Gesamtschule/Realschule: siehe jeweiligen Erlass der Schule

Abschluss

Mittlerer Bildungsabschluss nach Bestehen der Abschlussprüfung. Schriftliche Prüfungs-
fächer: Deutsch, Mathematik, Französisch oder Englisch, Wirtschaftslehre, Rechnungs-
wesen

Abschlussberechtigungen

  • Fachoberschule (z.B. Wirtschaft oder Sozialwesen)
  • Wirtschaftsgymnasium 11. Klasse mit bestimmtem Zeugnisprofil in Verbindung mit einer bestandenen Abschlussprüfung
  • Berufliches Gymnasium Klasse 11 mit bestimmtem Notenprofil
  • Fachschule für Betriebswirtschaft (nach kaufmännischer Berufsausbildung und zweijähriger kaufmännischer Tätigkeit)
  • Fachschule für Sozialpädagogik (nach entsprechendem Praktikum)
  • Saarland-Kolleg (nach abgeschlossener Berufsausbildung oder dreijähriger geordneter Berufstätigkeit)
  • Schulen des Gesundheitswesens

Berufsgrundbildungsjahr (BGJ)

Wirtschaft und Verwaltung 

Das Berufsgrundbildungsjahr bietet eine für das Berufsfeld grundlegende, nicht auf den einzelnen Beruf bezogene Ausbildung. Diese Grundbildung ist der betrieblich-schulischen Ausbildung im speziellen Ausbildungsberuf, dem sog. dualen System, vorangestellt. Ein breites, solides Fundament im betreffenden Berufsfeld wird angestrebt, um darauf die eigentliche Fachausbildung aufzubauen. Dem Schüler werden dadurch im Hinblick auf die immer bedeutsamere berufliche Mobilität gute Ausgangsvoraussetzungen vermittelt.

 Der einjährige Bildungsgang wird in dualisierter Form durchlaufen: 14 Wochenstunden + Praktikum

 Mit dem Besuch des BGJ können die Berufsschulpflicht erfüllt und/oder die mit dem Hauptschulabschluss verbundenen Berechtigungen zuerkannt werden.

Aufnahmevoraussetzung

Erfüllung der allgemeinen Vollzeitschulpflicht (9 Pflichtschuljahre) und Versetzung in Klasse 9 der ERS oder entsprechender Bildungsstand (z. B. erfolgreicher Besuch des BVJ)

Dualisiertes BGJ 

Die Ausbildung erfolgt an 2 Lernorten, Schule und Praktikumsbetrieb. Die theoretische Ausbildung erfolgt an 2 Tagen in der Schule. Die fachpraktische Ausbildung findet im gesamten Schuljahr (Ausnahme Schulferien) an 3 Wochentagen in Unternehmen statt. Während des gesamten Schuljahres wird der Status des Schülers (Unfall- und Haftpflichtversicherungsschutz) beibehalten.

Abschlussberechtigungen

·  Erfüllung der Berufsschulpflicht bei regelmäßigem Schulbesuch, sofern anschließend kein Ausbildungsverhältnis begonnen wird

· Zuerkennung der mit dem Hauptschulabschluss verbundenen Berechtigungen (bestimmte Leistungsanforderungen!!!)

· Berechtigung zum Übergang in die Handels-, Gewerbe- und Sozialpflegeschule 
Durchschnittsnote:

1.      Deutsch, Mathematik 3,0 und

2.      Wirtschaftslehre, Rechnungswesen, Arbeitstechnik, Datenverarbeitung, Textverarbeitung 3,0

 

  Stundentafel


Dual.

Berufsfeldübergreifender Lernbereich


(8)

Religionslehre


  2

Deutsch


  2

Sozialkunde


  2

Sport


  2

 

 

 

Berufsfeldbezogener Lernbereich


(6)

Wirtschaftslehre


  2

Betriebl. Rechnungswesen


  2

Wirtschaftsmathematik


  2

Arbeits-/Präsentationstechnik


   -

Textverarbeitung


   -

Datenverarbeitung


   -

 


 

Gesamtpflichtstunden


14

 

 

 

Wahlbereich

 

 

Sprache

  2

sozialpflegerische Abteilung

Fachoberschule für Gesundheit und Soziales

Die Ausbildung an der Fachoberschule baut auf einem mittleren Bildungsabschluss auf und vermittelt eine vertiefte Allgemeinbildung sowie eine berufsbezogene (fachtheoretische und fachpraktische) Bildung.

Die Ausbildung erfolgt in den Klassenstufen 11 und 12. Die Klassenstufe 11 umfasst allgemeinen und fachtheoretischen Unterricht von 12 Wochenstunden sowie eine fachpraktische Ausbildung, die sich i. d. R. über mindestens 3 Tage in der Woche erstreckt. In der Klassenstufe 12 erfolgt allgemeiner und fachtheoretischer Vollzeitunterricht.

 Für Bewerber mit fachbereichsbezogener Berufsausbildung oder entsprechender Berufserfahrung beschränkt sich der Besuch der FOS auf die Klassenstufe 12.

 Mit dem erfolgreichen Besuch (Bestehen der Abschlussprüfung) erwirbt man das Zeugnis der Fachhochschulreife, das zum Studium an einer Fachhochschule berechtigt.

 Voraussetzungen:

mittlerer Bildungsabschluss oder ein vom Ministerium als gleichwertig anerkannter Bildungsabschluss

verbindliche Zusage einer Praktikantenstelle für die fachpraktische Ausbildung

Dauer: 2 Jahre

Abschluss:

Fachhochschulreife nach Bestehen der Abschlussprüfung

Schriftliche Prüfungsfächer: Deutsch, Mathematik, Französisch oder Englisch, Psychologie, Pädagogik

Berechtigungen:

  • Studium an einer Fachhochschule
  • Wirtschaftsgymnasium Klasse 11
  • Berufliches Gymnasium Klasse 11
  • Höhere Berufsfachschulen
  • Gehobene Beamtenlaufbahn

 Aufnahmevoraussetzungen:

mittlerer Bildungsabschluss (z. B. ERS, Gesamtschule, Gymnasium, Handelsschule, Sozialpflegeschule)

Praktikantenstelle

 Das Praktikum:

Die fachpraktische Ausbildung dauert 46 Wochen (36 Wochen Kern- und 10 Wochen Ergänzungspraktikum). Hinzu kommen 6 Wochen Urlaub, nach Möglichkeit in den Sommerferien. Das Kernpraktikum wird in einem der folgenden Bereiche abgeleistet: pflegerischer, sozialpflegerischer, sozialpädagogischer, hauswirtschaftlicher Bereich. Das Ergänzungspraktikum wird in einem der nicht gewählten Bereiche absolviert. Das Praktikum erstreckt sich während der Schulzeit auf mindestens 3 Tage in der Woche.

In jeder Schulwoche sind 24 Stunden, in jeder Ferienwoche sind 38 Stunden in der gewählten Einrichtung abzuleisten. Über den zeitlichen Ablauf und den Inhalt der fachpraktischen Ausbildung ist ein Berichtsheft zu führen, das von der Einrichtung und der Schule regelmäßig zu kontrollieren ist. Das Berichtsheft ist auch Grundlage zur Beurteilung der Leistungen im Praktikum. Der erfolgreiche Abschluss des Praktikums ist Voraussetzung für eine Versetzung in die Klassenstufe 12.


 

Sozialpflegeschule

 

Die Sozialpflegeschule bietet eine vertiefte Allgemeinbildung und eine berufliche Grundbildung für Tätigkeiten im sozialen und hauswirtschaftlich-sozialpflegerischen Bereich.

Sie ist ein zweijähriger Bildungsgang mit den Klassenstufen 10 und 11. In die Sozialpflegeschule werden Schüler/- innen aufgenommen, die den Hauptschulabschluss bzw. einen entsprechenden Bildungsstand mit Vermerk der abgebenden Schule (Notenprofil!) haben.

Mit dem erfolgreichen Besuch (Bestehen der Abschlussprüfung) erwirbt man den mittleren Bildungsabschluss und erlangt die Berechtigung zum Besuch weiterführender Schulen.

 Aufnahmevoraussetzungen:

Vermerk auf dem Abschlusszeugnis: "Der Schüler/Die Schülerin ist berechtigt, in die Handelsschule, Gewerbeschule oder Sozialpflegeschule überzugehen."

Der Vermerk hängt von einem bestimmten Notenprofil ab:

 a) Berufsgrundschule/Berufsgrundbildungsjahr

Durchschnittsnote in

Deutsch und Mathematik 3,0 und

berufsfeldbezogenen, fachtheoretischen Fächern (außer Mathematik) 3,0

 b) Erweiterte Realschule, Gesamtschule:

vgl. Erlass der entsprechenden Schulform

c) Hauptschulabschluss oder entsprechender Bildungsstand:

Versetzung in Klasse 10 der ERS, GES bzw. des GYM oder erfolgreicher Besuch des BGJ

Vermerk der abgebenden Schule (Notenprofil!)

 Dauer: 2 Jahre

 Abschluss:

Mittlerer Bildungsabschluss nach Bestehen der Abschlussprüfung.

Schriftliche Prüfungsfächer: Deutsch, Mathematik, Französisch oder Englisch, Biologie

 Berechtigungen:

  • Besuch weiterführender Schulen
  • Fachoberschule (z.B. Wirtschaft oder Sozialwesen)
  • Wirtschaftsgymnasium Klasse 11 (Notenprofil!)
  • Berufliches Gymnasium Klasse 11 (Notenprofil!)
  • Fachschule für Sozialpädagogik
  • Schulen des Gesundheitswesens (z. B. Krankenpflegeschulen)



Berufsgrundschule Hauswirtschaft-Sozialpflege

 Die Berufsgrundschule stellt das Pendant zum Berufsgrundbildungsjahr Metall bzw. Wirtschaft und Verwaltung dar. Es ist die Vorstufe einer Berufsausbildung im hauswirtschaftlich-sozialpflegerischen Bereich.

Es bietet eine für das Berufsfeld grundlegende, nicht auf den einzelnen Beruf bezogene Ausbildung. Diese Grundbildung ist der betrieblich-schulischen Ausbildung im speziellen Ausbildungsberuf, dem sog. dualen System, vorangestellt.

Ein breites, solides Fundament im betreffenden Berufsfeld wird angestrebt, um darauf die eigentliche Fachausbildung aufzubauen. Dem Schüler werden dadurch im Hinblick auf die immer bedeutsamere berufliche Mobilität gute Ausgangsvoraussetzungen vermittelt. Mit dem Besuch der Berufsgrundschule (BGS) können die Berufsschulpflicht erfüllt und/oder die mit dem Hauptschulabschluss verbundenen Berechtigungen zuerkannt werden.

Voraussetzungen:

Versetzung in Klassenstufe 9 der ERS oder entsprechender

Bildungsstand (z. B. erfolgreicher Besuch des BVJ)

Dauer: 1 Jahr

Berechtigungen:

  • Erfülllung der Berufsschulpflicht bei regelmäßigem Schulbesuch,sofern anschließend kein Ausbildungsverhältnis begonnen wird
  • Zuerkennung der mit dem Hauptschulabschluss
    verbundenen Berechtigungen
  • Berechtigung zum Übergang in die
    Handels-, Gewerbe- und Sozialpflegeschule
  • Übergang in die zweijährige
    Berufsfachschule für Kinderpflegerinnen
    bzw. Berufsfachschule fürr Haushaltsführung
    und ambulante Betreuung

Gewerblich-technische Abteilung

 Berufsgrundbildungsjahr Metall

  • Das Berufsgrundbildungsjahr bietet eine für das Berufsfeld grundlegende, nicht auf den einzelnen Beruf bezogene Ausbildung. Diese Grundbildung ist der betrieblich-schulischen Ausbildung im speziellen Ausbildungsberuf, dem sog. dualen System, vorangestellt. Ein breites, solides Fundament im betreffenden Berufsfeld wird angestrebt, um darauf die eigentliche Fachausbildung aufzubauen

Der einjährige Bildungsgang kann in 2 Formen durchlaufen werden:

  • rein schulisch (38 Wochenstunden)
  • dualisiert (18 Wochenstunden +Praktikum)

 Mit dem Besuch des BGJ können die Berufsschulpflicht erfüllt und/oder die mit dem Hauptschulabschluss verbundenen Berechtigungen zuerkannt werden.

 Voraussetzungen:

Versetzung in Klassenstufe 9 der ERS oder entsprechender Bildungsstand

(z.B. erfolgreicher Besuch des BVJ)

 Dauer: 1 Jahr

 Berechtigungen:

  • Erfüllung der Berufsschulpflicht bei regelmäßigem Schulbesuch, sofern anschließend kein Ausbildungsverhältnis begonnen wird
  • Zuerkennung der mit dem Hauptschulabschluss verbundenen Berechtigungen (bestimmte Leistungsanforderungen!!!)
  • Berechtigung zum Übergang in die Handels-, Gewerbe- und Sozialpflegeschule

Für den Übergang in eine weiterführende Schule ist ein Vermerk auf dem Abschlusszeugnis erforderlich; dieser hängt von einem bestimmten Notenprofil ab.

 Der Unterricht erfolgt an 5 Schultagen mit i. d. R. 38 Wochenstunden. Es besteht die Möglichkeit im Verlauf des Schuljahres Praktika (i.d.R. bis zu 4 Wochen) zu absolvieren, um die betriebliche Praxis kennen zu lernen.

Im Mittelpunkt der Ausbildung steht die Vermittlung fachpraktischer Grundfertigkeiten in den Lehrwerkstätten. Eng verzahnt mit der Fachpraxis wird fachtheoretischer Unterricht erteilt, berufsfeldübergreifend wird die Allgemeinbildung erweitert und vertieft.

 

 

Berufsvorbereitungsjahr (BVJ)/ Produktionsschule

 Berufsvorbereitungsjahr (BVJ)

Das Berufsvorbereitungsjahr ist die Pflicht-Schulform der Jugendlichen ohne Ausbildungsplatz und ohne Versetzung in die Klassenstufe 9 des allgemeinbildenden Schulwesens. Das BVJ hat als Ziel, die Berufsfindung dieser Jugendlichen zu erleichtern und ihre Berufsreife zu verbessern. Um dieses Ziel zu erreichen, werden die Schüler und Schülerinnen nacheinander in mehreren Berufsfeldern unterrichtet.

Das Angebot des BBZ Lebach umfasst die Berufsfelder

  • Metalltechnik,
  • Holztechnik,
  • Textiltechnik und
  • Ernährung.

Der erfolgreiche Besuch des BVJ berechtigt zum Eintritt in das Berufsgrundbildungsjahr. Außerdem ist die Berufsschulpflicht erfüllt, sofern kein Ausbildungsverhältnis eingegangen wird.

 Die Produktionsschule als besondere Form des Berufsvorbereitungsjahres vermittelt Jugendlichen, die die Voraussetzungen zum Besuch des BVJ (Berufsvorbereitungsjahr) erfüllen, im Rahmen eines Jahres Grundkenntnisse und Fertigkeiten in den Bereichen Holz-, Metall-, Textiltechnik, Hauswirtschaft oder Service. Zudem wird verstärkt Unterricht angeboten in den Fächern Deutsch und Mathematik. 


Die Idee der Produktionsschule steht hier für die Verbindung von

  • Arbeits- und Lebenswelt
  • Theorie und Praxis
  • Arbeit und Bildung

  durch

die Gestaltung sinnreicher Arbeitsprozesse unter Berücksichtigung ihrer theoretischen Grundlagen und unter Einbeziehung von Elementen der realen Lebenswelt.

 Damit wird ein Zusammenhang von

  • planender und ausführender Arbeit
  • fachpraktischem und fachtheoretischem Lernen
  • allgemeinem und beruflichem Lernen angestrebt.

 Wichtige Ausbildungselemente:

1.     Eine besondere Praxisorientierung in den schulischen Werkstätten und Küchen des Berufsbildungszentrums, in denen betriebliche Arbeitsformen übernommen werden.

2.     Eine besondere schulische Vorbereitung auf die Prüfung zum Erwerb des Hauptschulabschlusses.

3.     Eine besondere ergänzende sozialpädagogische Betreuung, die integraler Bestandteil des Gesamt¬konzeptes ist und somit eine ganz¬heitliche effektive Förderung der Jugendlichen ermöglicht, mit dem Ziel, die Jugendlichen möglichst früh in eine betriebliche Ausbildung zu vermitteln.

4.     Ein dreiwöchiges Betriebspraktikum mit dem Ziel, die erworbenen sozialen und fachlichen Kompetenzen in realer   Arbeitssituation abzurunden und zu verfestigen.

Sozialpädagogische Betreuung:

Die Sozialpädagogische Betreuung wird vom Diakonischen Werk an der Saar in Kooperation mit dem Berufsbildungszentrum Lebach durchgeführt.

Voraussetzung:

  • Vollzeitschulpflicht (9 Jahre) erfüllt
  • Versetzung in Klassenstufe 8 (keine Versetzung in Klassenstufe 9)

Berechtigungen:

  • Erfüllung der Berufsschulpflicht bei regelmäßigem Schulbesuch (sofern anschließend kein Ausbildungsverhältnis begonnen wird)
  • Zuerkennung des Hauptschulabschlusses (Ablegen einer Prüfung)
  • Nachholen der Versetzung in die Klassenstufe 9