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23.9.2017 : 16:41 : +0000

Kaufmännisch

Berufliches Oberstufengymnasium der Fachrichtung Gesundheit und Soziales, der Fachrichtung Wirtschaft sowie der Fachrichtung Technik

Allgemeines

Das Gymnasium an der Dr.-Walter-Bruch-Schule ist ein reines Oberstufengymnasium. An die einjährige Einführungsphase schließt sich die zweijährige Hauptphase an, an deren Ende die landeseinheitliche Abiturprüfung steht.

Am Standort St. Wendel wird das Berufliche Oberstufengymnasium in den Fachrichtungen Gesundheit und Soziales, Wirtschaft bzw. Technik angeboten. Bei der Anmeldung entscheidet sich der Schüler/die Schülerin für einen Schwerpunkt.

 

Abschluss

Mit Bestehen der Abiturprüfung erhält der Schüler/die Schülerin die Allgemeine Hochschulreife (Abitur), die ihn/sie zum Studium in jeder Fachrichtung an einer Universität berechtigt.

 

Besonderheiten des Beruflichen Oberstufengymnasiums

In das Berufliche Oberstufengymnasium können auch Schüler/-innen eintreten, die bis zum Erwerb des Mittleren Bildungsabschlusses nur in einer Fremdsprache durchgehend unterrichtet worden sind.

Die gymnasiale Oberstufe beginnt mit der Einführungsphase. Mit der Entscheidung für einen Schwerpunkt liegt ein Prüfungsfach (Gesundheit oder Pädagogik/Psychologie, Betriebswirtschaftslehre, Metalltechnik oder Elektrotechnik) fest, das praxisorientiert unterrichtet wird.

 

Aufnahmevoraussetzungen

--> Einführungsphase

1. ohne zusätzliche Voraussetzungen

-       Schüler des achtjährigen Gymnasiums, die in die Klasse 10 versetzt sind

-       Absolventen der Klasse 10 der Gesamtschule, die einen Übergangsvermerk für die Klasse 11 des Gymnasiums haben

-       Absolventen der Fachoberschule Sozialwesen in den Schwerpunkt Gesundheit und Soziales

-       Absolventen der Fachoberschule Wirtschaft in den Schwerpunkt Wirtschaft

 

2. mit bestimmten Voraussetzungen

Absolventen der Erweiterten Realschule mit einem Mittleren Bildungsabschluss und durchgehender zweiter Fremdsprache (ab Klasse 7):

-       Notendurchschnitt in Deutsch, Mathematik und den Fremdsprachen mindestens 2,5 (2,75*) und kein Fach unter „ausreichend“

-       Notendurchschnitt in den übrigen Fächern mindestens 2,75 (3,0*) und höchstens eine mangelhafte Note


Absolventen der Erweiterten Realschule mit einem Mittlerem Bildungsabschluss und nur einer Fremdsprache:

-       Notendurchschnitt in Deutsch, Mathematik und der Fremdsprache mindestens 2,3 (2,6*) und kein Fach unter „ausreichend“

-       Notendurchschnitt in den übrigen Fächern mindestens 2,75 (3,0*) und höchstens eine mangelhafte Note

 

Besondere Regelungen für Absolventen der Erweiterten Realschule mit A-Kurs–Belegung:

-       Notendurchschnitt in Deutsch, Mathematik, 1. Fremdsprache, Chemie und Physik mindestens „ausreichend“ (A-Note: 04 Punkte) - Ausgleich einer schlechteren Note ist möglich, wenn die Punktsumme in diesen Fächern mindestens 22 Punkte beträgt.

Ein Ausgleich in diesen Fächern bei der Note „ungenügend“ (00 Punkte) ist nicht möglich.

-       Bei Belegung einer 2. Fremdsprache (falls diese bereits in Klassenstufe 10 belegt wurde) muss die Note mindestens „befriedigend“ (09 Punkte) betragen.

-       Notendurchschnitt von mindestens 3,0 in den übrigen Fächern, wobei in nicht mehr als einem dieser Fächer die Note schlechter als ausreichend“ (04 Punkte) und in keinem Fach die Note „ungenügend“ (00 Punkte) lauten darf.

 

* Näheres regelt die entsprechende Übergangsverordnung.

 

3. Absolventen der Handelsschule, der Sozialpflegeschule, der Gewerbeschule

Neben dem erforderlichen Notendurchschnitt auf dem Abschlusszeugnis muss die erste Fremdsprache ab der Klasse 5 durchgehend unterrichtet worden sein.

 

 Handelsschule:

-       Notendurchschnitt mindestens 2,5 in Deutsch, Mathematik, Fremdsprache und Wirtschaftslehre, dabei kein Fach unter „befriedigend“. Notendurchschnitt von mindestens 2,75 in den übrigen Fächern, dabei höchstens eine mangelhafte Note

oder

-       Notendurchschnitt mindestens 2,0 in Deutsch, Mathematik, Fremdsprache und Wirtschaftslehre, dabei höchstens ein Fach „ausreichend“, Notendurchschnitt von mindestens 2,75 in den übrigen Fächern, dabei höchstens eine mangelhafte Note.

 

Gleiches gilt für Absolventen/-innen der Gewerbeschule oder der Sozialpflegeschule, wobei an die Stelle des Faches Wirtschaftslehre jeweils das Fach Technologie/Techn. Mathematik der Gewerbeschule oder das Fach Biologie der Sozialpflegeschule tritt.

 

--> Hauptphase

In die erste Jahrgangsstufe der Hauptphase werden aufgenommen:

Absolventen/-innen der Fachoberschule Sozialwesen, Wirtschaft bzw. Technik, die vor Eintritt in die Fachoberschule an der zum Mittleren Bildungsabschluss führenden Schule in einer 2. Fremdsprache durchgehend unterrichtet worden sind (ab Klasse 7), am Unterrichtsangebot der Fachoberschule in dieser zweiten Fremdsprache teilgenommen haben und hierfür im Zeugnis der Fachhochschulreife mindestens die Note „befriedigend“ erhalten haben.

 

Der Übergang ist nur in den jeweiligen Schwerpunkten möglich.

Unterrichtsfächer (Stundenzahl Einführungsphase: Klasse 11)

Wirtschaft
Gesundheit/Soziales
Technik
Fach
Std.
Fach
Std.
Fach
Std.
Schriftliche Fächer (Pflichtbereich)
Deutsch 4 Deutsch 4 Deutsch 4
Mathematik 4 Mathematik 4 Mathematik 4
Französisch* 4 Französisch* 4 Französisch* 4
Englisch* 4 Englisch* 4 Englisch* 4
Spanisch* 4 Spanisch* 4 Spanisch* 4
BWL 3 Gesundheit 3 Metalltechnik 3
VWL 3 Pädagogik/Psychologie 3 Elektrotechnik 3
Summe 22 Summe 22 Summe 22
Nichtschrifliche Fächer (Pflichtbereich)
Religion/Ethik 2 Religion/Ethik 2 Religion/Ethik 2
Geschichte 2 Geschichte 2 Geschichte 2
Wirtschaftsinformatik 2 Wirtschaftsinformatik 2 Technische Informatik 2
Chemie/Physik 2 Chemie 2 Chemie 2
Biologie 2 Biologie 2 Physik 2
Kunst/Musik 2 Kunst/Musik 2 Kunst/Musik 2
Sport 2 Sport 2 Sport 2
Summe 14 Summe 14 Summe 14

*Zwei von drei Fremdsprachen sind zu wählen