Kulturwandertag – Besuch im Saarländischen Staatstheater

Die Kinder der Klasse 4.1 haben über den Besuch des Weihnachtsmärchens "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel" Berichte in ihr Projektheft geschrieben.


Fleur und Ronja schildern, wie wir ins Theater gekommen sind und was sie gemacht haben, bevor das Theaterstück begann:

Am Montag, den 7.12.2015, waren wir im Staatstheater und schauten das Stück "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel". Am Anfang trafen sich alle Kinder in der Klasse und warteten dort auf den Bus. Um Viertel nach acht kam er dann endlich. Alle Leute wurden in zwei Busse aufgeteilt, die zum Theater fuhren. Dort angekommen, stellten wir uns in einer Zweierreihe auf und liefen los. Im Theater stellten wir die Rucksäcke beiseite...

Bevor wir den Saal betraten, legten wir unsere Jacken auf einen Stapel und durften frühstücken. Dann hörten wir einen Gongschlag. Alle packten ihr Essen ein und begaben sich in Richtung Sitzplätze. Als fast alle, die das Theater besuchten, auf den Plätzen saßen, hörten wir den zweiten Gongschlag. Kurz darauf folgte auch schon der dritte. Ich sah mich um. Es waren fast alle Plätze besetzt. Plötzlich ertönte die Musik. Das Theaterstück begann.

 

Juha, Julianne und Valentin fassen das Theaterstück zusammen:

Es ging um ein Mädchen, das bei seiner Stiefmutter wohnte und dann zum Schluss den Prinzen heiratete. Aschenbrödel (so hieß das Mädchen) musste immer alle Arbeiten übernehmen. Auf den Hof ihrer Stiefmutter kamen der König und die Königin und luden die Stiefmutter und die Stiefschwester zum Ball ein. Da fragte Aschenbrödel, ob sie auch zum Ball mitkommen darf, aber die Stiefschwester sagte, sie dürfte nur vom Fenster aus zugucken. Stiefschwester und Stiefmutter mussten sich natürlich neue Kleider kaufen. Aschenbrödel ging in den Wald und fand drei Zaubernüsse. Mit der ersten Nuss wünschte sie sich ein Treffen mit dem Prinzen. Da traf sie, als Jägerin verkleidet und mit einer Armbrust bewaffnet, den Prinzen, der alleine auf der Jagd war. Auch er hatte eine Armbrust dabei. Die beiden machten ein Wettschießen um einen Ring, der den besseren Schützen auszeichnen sollte. Bei dem Wettschießen gewann Aschenbrödel und bekam den Ring.

Für die zweite Nuss wünschte sie sich ein Kleid für den Ball. Sie kam gerade noch rechtzeitig, um mit dem Prinzen zu tanzen. Er verliebte sich in Aschenbrödel.

Er fragte sie, ob sie ihn heiraten möchte, aber Aschenbrödel wollte nicht, weil sie sich noch nicht kannten. Aber trotzdem gab sie dem Prinzen ein Rätsel auf und ging. Sie rannte aber so schnell, dass sie ihren Schuh verlor. Der Prinz holte den Schuh und suchte traurig nach dem Mädchen.

Nun hatte er eine Idee. Er rannte dann ins Tal, klopfte an einem Haus und sagte: "Holt alle Frauen in diesem Hof! Und wem der Schuh passt, der wird meine Frau."

Es kamen drei Frauen, aber keiner passte der Schuh. Doch dann sagte eine Frau: "Aschenbrödel ist nicht da!" Sie kam und ihr passte der Schuh. Die beiden heirateten und dann war es aus.                                                        

...Impressum...