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Dieser geschichtliche Überblick wurde von der Lehrerin Rosemarie Unverricht zusammengestellt und anlässlich der Eröffnung der 25-Jahr-Feier am 14. Juni 2008 von ihr vorgetragen.

Vor etwas mehr als 40 Jahren, es sind genau 42 Jahre, änderte sich in Saarlouis einiges. Auf dem Gelände des ehemaligen Flugplatzes Röderberg wird im Jahre 1966 mit dem Bau der Ford-Werke Saarlouis begonnen. Um Wohnraum für die Beschäftigten dieses Werkes zu schaffen, begann man schon  1962 mit der Planung eines neuen Wohngebietes zwischen Roden und Fraulautern. Es sollte eine Wohnlandschaft im Grünen für 8000 Einwohner werden, für doppelt so viele  Einwohner wie heute auf dem Steinrausch leben.

1967 wurde der Grundstein in einem Haus in der Kurt- Schumacher-  Allee gelegt, der Bau von 58 Reihenhäusern  begann. Ab Oktober 1968 zogen die ersten Steinrauscher in ihre neuen Häuser ein.  Ja, und diese hatten natürlich auch Kinder. In welche Schule sollten diese 54 Kinder gehen?

Sie besuchten die Donatus Grundschule im Stadtteil Roden, heute befinden sich in diesen Gebäuden der CAP – Markt und die Praxis von Kinderarzt Dr. Connette. Täglich fuhren Busse die Schüler zur Donatusschule und wieder zurück. Kurz bevor unsere Schule fertig war, waren es täglich knapp 200, nämlich 199, die nach Roden transportiert werden mussten. Das war natürlich nicht besonders angenehm für die Kinder, Eltern und auch Lehrer.

So beschloss im März 1972 der Stadtrat für das Neubaugebiet den Bau einer Grundschule  mit 20 Klassenräumen einer Turnhalle , Vorschule und Kindergarten , denn die Schülerzahl war inzwischen auf 82 angestiegen und man rechnete bis 1974 /75 mit 240 Schülern.

Herr Architekt  Dipl. Ing. Walter Schrempf aus Saarbrücken wurde im Jahre 1974 mit der Planung beauftragt.





In der Folgezeit beschnitt man das Projekt, da der Bau weiterer Hochhäuser gestrichen wurde und man mit weniger Einwohnern und somit auch Schülern rechnen musste.

1980 stimmte der Minister für Kultus, Bildung und Sport dem Bau einer zweizügigen GS zu. Eure Schule wurde im großen und ganzen so geplant wie ihr sie heute vor euch seht, aber ohne Pavillon.





Im Februar 1981 wurde  der Bauantrag gestellt

Am 28.10.1981 erfolgte die Baugenehmigung und Ende November konnte mit den Rohbauarbeiten begonnen werden.

Ein knappes Jahr später – am 1.September 1982  feierte man  das Richtfest und wiederum ein Jahr  später am 1.09.1983 zogen die Schüler nach den Sommerferien  in ihre neue Schule ein.

Am 23. September1983, am Herbstanfang, fand die Einweihung statt, 199  Schüler konnten nun die neue Schule besuchen.



Doch schon bald reichten die 8 Klassenräume  wegen der steigenden Schülerzahlen nicht mehr aus. Schon 4  Jahre später mussten 11 Klassen untergebracht werden, es standen aber nur 8 Klassenräume zur Verfügung

Im Schuljahr 1987 /88 wurde der Mehrzweckraum von einer Klasse belegt und die beiden vierten Klassen wurden ausgelagert, die Klasse 4-1 wurden im Nebenzimmer der Steinrauschhalle unterrichtet, die 4 -2 im Schulungsraum der Feuerwache Ost.



Eine Erweiterung des Schulgebäudes war dringend notwendig geworden. Die vorgesehene Erweiterung nach den Plänen des Architekten Schrempf wurde nicht realisiert, er hatte  geplant einen weiteren Halbkreisbau anzusetzen. Man entschied sich für den Bau eines dreiklassigen  Pavillons  auf der Spielwiese.

Am 19.10.1987 begann man mit den Erdarbeiten und schon zwei Monate später am 7.12.1987 konnte der Pavillon, der aus Fertigteilen errichtet wurde, bezogen werden.







Mittlerweile sind wir von der Dreizügigkeit zur Zweizügigkeit gelangt.

Im Mehrzweckraum wurde eine Küchenzeile eingebaut, ein Computerraum wurde eingerichtet, die GS Steinrausch ist im Netz ,im Pavillon ist die Betreuende Grundschule untergebracht, im Ärztezimmer befindet sich eine Schülerbibliothek, auf der Spielwiese sind nun zwei Tore zu finden und im Bereich  zwischen Schulhof und Zufahrt zur Schule haben wir endlich eine Rutschbahn erhalten.


Schulhof 1992

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Eine Schule im Grünen!

Durch die kreisförmige Gestaltung, Oberlicht in den Pultdächern, Balkone, große Fenster und die Einbettung in das Hanggelände erhielt das Gebäude eine unverwechselbare Charakteristik.




Vom Architekten elegant gelöst:

Durch die polygone Grundrissfläche gibt es keinen langen, schlauchartigen Flur.  In der Mitte liegen die Funktionsräume. Von hier aus sind alle Klassen ohne lange Wege zu erreichen. Die Schüler erreichen vom Schulhof aus über eine Treppe die Flurmitte und gelangen von dort aus nach links oder rechts schnell in ihre Klassen.

Die Grundrissform bildete übrigens die Vorlage für unser Logo auf der Startseite in Form eines "G".

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