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25.11.2017 : 6:38 : +0100

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„Architektur trifft Schule“ 2016/17

In den Klassen 10a, 10b und 10c des Leibniz-Gymnasiums St. Ingbert, UNESCO-Projektschule, stand im Fach Bildende Kunst  im 2. Halbjahr das Thema Antike mit Schwerpunkt Sakralbau, also Architektur, auf dem Lehrplan. Durch das Projekt „Baukultur: Architektur trifft Schule“ der Architektenkammer des Saarlandes und des Ministeriums für Bildung und Kultur, das in diesem Schuljahr bereits zum fünften Mal durchgeführt wurde, bestand die Möglichkeit, die Erarbeitung des Themas durch einen Experten begleiten zu lassen und gleichzeitig das Berufsbild des Architekten erlebbar zu machen. Die Schülerinnen und Schüler der drei zehnten Klassen des Leibniz-Gymnasiums  und ihre Lehrerin Katja Grumbach wurden dabei   von der  Architektin Anke Komenda von der peko GmbH aus Eppelborn, in der Frau Komenda Geschäftsführerin ist, unterstützt.

Da den Gruppen unterschiedlich viel Zeit zur Verfügung stand, entwickelten sich zwei Ansätze: zwei der Klassen würden in Kleingruppen von bis zu vier Schülern das Modell und eine Präsentationsmappe zu einem selbstgewählten Gebäudetyp gestalten, die dritte Klasse arbeitete gemeinsam an einem modellhaften Nachbau einer antiken griechischen Stadt mit Präsentationsmappen zu jeweils einem typischen Gebäudetyp.

In der ersten Doppelstunde stellte Frau Komenda den Schülern das Berufsbild des Architekten vor und illustrierte dies sehr anschaulich mit Beispielen aus der eigenen Praxis. Da ihre Firma deutschlandweit tätig ist, waren diese breit gefächert und veranschaulichten die Bandbreite der Aufgaben eines Architekten. Die Jugendlichen konnten ihre eigenen Vorstellungen von diesem Beruf einbringen, Fragen stellen und erste Übungen durchführen.

Nach einer ersten Recherchephase fertigten die Jugendlichen Skizzen von ihrem möglichen Modell an. Die Architektin unterstützte sie hierbei, indem sie mit Hilfe von Flurkarten den Bezug zum Umraum verdeutlichte, die Arbeit mit Maßstabslinealen erklärte und bei der Bemaßung der Entwurfszeichnungen half. Die Schüler füllten eine Checkliste aus, in der sie den Gebäudetyp, den Namen ihres Projektes, Ideen und Vorstellungen schriftlich fixierten. Sie erstellten ebenfalls eine Materialliste und verteilten die Aufgaben in der Gruppe.

Danach wurde der Modellbau begonnen und nach dessen Abschluss präsentierte jede Gruppe ihre Rechercheergebnisse, teilweise mit sehr anschaulichen PowerPoint-Präsentationen, und ihr Modell vor der Klasse. Diese erhielt so einen guten Überblick über die verschiedenen Bauaufgaben der Antike und die Möglichkeiten ihrer Umsetzung in der heutigen Zeit.

„ Die Aufgaben innerhalb des Projekts waren sehr abwechslungsreich, wir konnten sehr von den Erfahrungen und Anregungen durch Frau Komenda profitieren und auch die Ergebnisse zeigen eine große Bandbreite an Themen und Formen der Anbindung an die Architekturgeschichte“, sagt Katja Grumbach. Besonders gespannt waren alle Beteiligten natürlich auf die Vernissage, mit der am 27.September eine Ausstellung aller  Ergebnisse des Projektes eröffnet wurde.  Die Architektenkammer des Saarlandes und das Ministerium für Bildung und Kultur weisen darauf hin, dass die Ausstellung in den Räumen des Ministeriums in der Trierer Straße 33 in Saarbrücken noch bis 20.Oktober 2017 zu besichtigen ist, und zwar montags bis donnerstags von 8 bis 18 Uhr und freitags von 8 bis 16 Uhr

 

 

17.10.2017 09:55