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Aktuelles

08.07.19 20:15

SCHULFEST der ‚Schule am Warndtwald Überherrn‘, am Samstag, dem 17.08.2019, von 10 Uhr – 17 Uhr

Am Samstag, dem 17.08.2019,  veranstaltet die ‚Schule am Warndtwald Überherrn‘  zusammen...

08.07.19 20:12

Erster Schultag 2019/20 an der Schule am Warndtwald Überherrn

Liebe Schülerinnen und Schüler,  sehr geehrte Eltern, der Unterricht der  ‚Schule am...

Gedenkfeier in L’Hôpital anlässlich des 100. Jahrestages des Ende des 1. Weltkrieges mit Teilnahme der bilingualen Klasse 9.3 unserer Schule

 

SchülerInnen der Partnerschulen „Schule am Warndtwald Überherrn“ und „Collège François Rabelais L’Hôpital“ wurden am Sonntag den 11. November eingeladen gemeinsam an der Jubiläumsfeier zum Ende des 1. Weltkrieges, die am monuments aux morts in L’Hôpital stattfand, teilzunehmen.

Die bilinguale Klasse 9.3B hat zusammen mit ihrer Partnerklasse 3ème aus L‘Hôpital und den beiden Lehrerinnen Nadine Weber und Stéphanie Menthon an ihrem binationalen Tag ihre Beiträge für die Friedensfeier vorbereitet. So entschied man sich dazu das Gedicht „Dann gibt es nur eins“ von Wolfgang Borchert abwechselnd in beiden Sprachen vorzutragen.

Borchert fordert in seinem Werk seine Mitmenschen auf, die Teilnahme an künftigen Kriegen zu verweigern. Wenn also einer kommt und sagt: „Ziehe in den Krieg“, dann sage „NEIN“. Der deutsche Schriftsteller Wolfgang Borchert hat den Text wenige Tage vor seinem Tod noch in Erinnerung an die Schrecken des 2. Weltkriegs im Jahre 1947 geschrieben. Dieser Prosatext ist zu sehen als sein Manifest gegen den Krieg.

Um dies zu unterstreichen wurden am binationalen Tag mit Unterstützung der Kunstlehrerin Silke Grabowski-Kirst die Schlagworte des Gedichtes kunstvoll auf Plakate geschrieben.

Nach den einleitenden Worten der französischen Schulleiterin Rebh Loutfi und unseres Schulleiters Christian Konrad war es so weit: die Strophen des Gedichts wurden abwechselnd in beiden Sprachen präsentiert und um das Verständnis zu sichern wurden die Schilder mit den Schlüsselworten in der jeweilig anderen Sprache hochgehalten. Die kräftigen Zwischenrufe „Dis non!“ und „Sag nein!“ unterstrichen die Ablehnung gegenüber dem Krieg.

Zusätzlich übte man während des Austauschtages die europäische Hymne „Freude schöner Götterfunken – Ode à la joie“ in beiden Sprachen ein, die man auf der Gedenkfeier in L’Hôpital mit musikalischer Unterstützung des französischen Musiklehrers und des Chors des Collège François Rabelais zweisprachig vortrug. Währenddessen wurde von den Schülern ein Flyer verteilt, indem sich sowohl das Gedicht von Wolfgang Borchert als auch die Gedenkworte der beiden Schulleiter befanden.

Anschließend zog der Festzug durch die Straßen von L’Hôpital bis zur Salle Detemple, in der man den Vormittag gemütlich bei Speis und Trank ausklingen ließ.

Von dieser Seite ein großes Dankeschön an die Klasse 9.3B und ihre Partnerklasse 3ème von Frau Menthon, die einen tollen Beitrag zur Gedenkfeier leisteten!

 

Nadine Weber, Klassenlehrerin 9.3B