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Schulprojekte mit viel Spaß

Gemeinschaftsschule Marpingen verlässt die Stundenroutine

Einmal im Jahr gönnt sich die Gemeinschaftsschule Marpingen eine Projektewoche, in der der Unterricht nicht nach der wöchentlichen Regelmäßigkeit des Stundenplans abläuft. Die Jahrgangsteams der verschiedenen Klas-senstufen entwerfen Projekte, die je nach Bedarf der Schüler besondere Schwerpunkte setzen. Diese letzte Woche vor den Herbstferien ist für viele Schülerinnen ein besonderes Highlight, können sie doch zusammen mit ihren Tutoren intensiv an einem Thema dranbleiben.

So konzentrierte sich das Siebener Team auf das Thema Römisches Reich und die Römer in unserer Region. Im Mittelpunkt der Woche stand eine Fahrt in die alte römische Kaiserstadt Trier mit vielen Besichtigungen und spielerischen Erkundungen der ältesten Stadt Deutschlands. Bevor die Schüler sich auf den Weg machten, bereiteten sie sich mit Internetrecherchen und klasseninternen Präsentationen auf ihr Reiseziel vor.

Dabei spielte der Faktor Zeit nur eine untergeordnete Rolle, konnte man sich doch ohne Rücksicht auf Stunden-planzwänge zwei Tage lang mit den Römern und ihren Spuren in unserer Gegend beschäftigen. Und nach dem Triertag, bei dem das Thema Shopping natürlich auch nicht zu kurz kommen durfte, war zur Freude der Schüler eine zweite Exkursion in den Wareswald angesagt. Hier durften sie unter fachkundiger Anleitung mit archäologi-schen Mitteln den römischen Spuren in unserem Landkreis folgen.

Hatten die Siebener mit diesen Tagen neben dem Geschichtsthema quasi en passant auch noch einiges für den Gruppenzusammenhalt in ihren Klassen gelernt, so wurde die soziale Komponente der Projektewoche am letzten Tag vor den Ferien noch einmal vertieft. Kooperationsspiele im Klassensaal oder auch in der Turnhalle waren wie geschaffen für einen gleitenden Übergang in die Herbstferien. So konnten die Schüler beispielsweise in einem Dunkelparcours ihr Vertrauen auf die Gruppe erproben. Mit verbundenen Augen und einander an den Händen angefasst trippelten sie auf geschlängelten Wegen und über von den Tutoren aufgebaute Hindernisse kreuz und quer durch die Sporthalle. Dabei musste sich jeder einzelne quasi blind seinen Mitakteuren anvertrauen.

So markierte die Projektewoche für die Siebener nach einer langen Unterrichtsphase seit den Sommerferien den perfekten Übergang in die wohlverdienten Ferien. Aber nicht nur die Siebener hatten in dieser letzten Woche ihren Spaß, die Sechser waren ins Schullandheim ausgeflogen, die Elfer engagierten sich im Sozialpraktikum, bei den 12ern lag der Schwerpunkt auf dem Fach Mathe und die Dreizehner ließen es sich auf ihrer Abschlussfahrt im Centerpark Zandvoort und in Amsterdam gutgehen.