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Vera 3

Durchführung VERA 2018
19.04.18 Mathematik
24.04.18 Deutsch (Tag 1)
26.04.18 Deutsch (Tag 2)

Die Abkürzung „VERA“ stand ursprünglich für „VERgleichsArbeiten in der Grundschule“. Mittlerweile werden Vergleichsarbeiten auch in der achten Jahrgangsstufe der weiterführenden Schulen geschrieben.

Die Aufgabenentwicklung erfolgt unter Leitung des Instituts zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB) mit Sitz in Berlin. Am Zentrum für Empirische Pädagogische Forschung der Universität Koblenz-Landau (Campus Landau) werden die Vergleichsarbeiten ausgewertet und Rückmeldungen für die Schulen erstellt.

Die Bildungsstandards für die Fächer Mathematik und Deutsch in der Grundschule beschreiben Fähigkeiten, die am Ende der vierten Klasse von den Schüler/-innen beherrscht werden sollen (vgl. Lehrplan Saarland). Die Vergleichsarbeiten werden im zweiten Schulhalbjahr der dritten Klasse geschrieben, um den Lehrern objektive Informationen über den Lernstand ihrer Schüler/-innen zu liefern und um gegebenenfalls einen Förderbedarf bestimmter Schülergruppen in bestimmten Lernbereichen zu verdeutlichen. Der Vergleich der Ergebnisse mit anderen Klassen, der Schule, dem gesamten Bundesland oder einer sozial ähnlich zusammengesetzten Gruppe, eröffnet Lehrkräften eine über das klasseninterne Bezugssystem hinausgehende Perspektive.

Die Arbeit der Kinder wird nicht benotet. In erster Linie geht es um eine Rückmeldung für die Lehrer, inwieweit ihre Schüler/-innen die in den Bildungsstandards formulierten Kompetenzen bereits erworben haben.

Die Aufgaben beziehen sich in der Regel nicht auf den direkt in den vorangegangenen Unterrichtsstunden von den Schülerinnen und Schülern behandelten Stoff. Es werden stattdessen Wissen und Fähigkeiten abgefragt, die langfristig im Unterricht erworben wurden. Diese orientieren sich nicht an den Lehrplänen der einzelnen Bundesländer, sondern an den bundesweit festgelegten Bildungsstandards der Kultusminister-konferenz.