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Was gibt es Neues?

Liebe Eltern,

am Tag nach Christi Himmelfahrt und Fronleichnam findet entgegen der Mitteilung aus dem Herbst Unterricht statt. Der bewegliche Ferientag und der Kollegiumsausflug entfallen.

Das Angebot der Notbetreuung richtet sich an:

* Erziehungsberechtigte die in der Daseinsfürsorgetätig sind, unabhängig davon, ob ein oder beide berufstätige Erziehungsberechtigte diesen Berufsgruppen angehören und keine anderwertige Betreuung möglich ist. Zu diesen Berufsgruppen zählen zum Beispiel hauptberufliche Feuerwehr, Polizei, Strafvollzugsdienst, Rettungsdienst, medizinische Einrichtungen inklusive Apotheken, stationäre Betreuungseinrichtungen, ambulante und stationäre Pflegedienste, die Produktion und Versorgung von Lebensmitteln des täglichen Bedarfs, kritische Infrastruktur,

und an

* (berufstätige) Alleinerziehende und andere Erziehungsberechtigte, wenn keine anderwertige Betreuung möglich ist.

Wichtiger Hinweis für Eltern

Liebe Eltern,

sie können sich bezüglich Kostenübernahme des Beitrags für die FGTS für April 2020 auf der Homepage des SWSM informieren.

Homepage des Sozialwerk Saar- Mosel: www.swsm-merzig.de

Erreichbarkeit des Sekretariats

Das Sekretariat ist montags bis freitags in der Zeit von 8.00 Uhr bis 12.00 Uhr unter der Telefonnummer 06835/601789 erreichbar. Wenn sie Fragen haben können Sie gerne anrufen.

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,

zurzeit ist alles anders als sonst. Obwohl noch keine Ferien sind, sind die Schulen für die Schülerinnen und Schüler geschlossen. Der Besuch von Veranstaltungen, Treffen mit Freunden oder im Verein sind nicht möglich. Auch Lernen findet zu Hause statt. Die Wege, mit dem Lehrer oder der Lehrerin in Kontakt zu treten, nachzufragen, wenn etwas nicht verstanden wurde, sind ungewohnt und manchmal vielleicht sogar schwierig.

In einer solchen Situation kann es helfen, sich mit anderen austauschen zu können und mit jemandem vertraulich über Sorgen und Ängste sprechen zu können. Hierfür stehen euch, liebe Schülerinnen und Schüler, sowie Ihnen, liebe Eltern, auch weiterhin Ansprechpersonen zur Verfügung:

 

Schoolworker/in (bzw. Schulsozialarbeiter/in) unserer Schule:

Miriam Hoffmann:   0175-8568557  Mo – Do 8.30 -12.00Uhr


Nummer gegen Kummer (Kinder und Jugendtelefon):

·        Kostenlos – das Gespräch erscheint nicht auf der Telefonrechnung

·        anonym –keine Namensnennung oder weitere Angaben erforderlich

Telefon:      116 111
Mo – Sa: 14 Uhr bis 20 Uhr

Chat:          www.nummergegenkummer.de/kinder-und-jugendtelefon.html

Elterntelefon (kostenlos und anonym vom Handy und Festnetz)

Telefon:           0800 1110550
Mo – Fr: 9 Uhr bis 11 Uhr sowie Di + Do: 17 Uhr bis 19 Uhr

Informationen unter www.nummergegenkummer.de/elterntelefon.html

Telefonseelsorge (kostenlos und anonym; offen für alle und jeden)

Telefon:             0800 111 0111 oder 0800 1110 222

Mail/Chat:          online.telefonseelsorge.de

Schule geschlossen

Die Schule ist bis nach den Osterferien geschlossen. Es ist eine Notbetreuung eingerichtet, die Sie unter der Telefonnummer 06835/501156 erreichen.

Kinderbuchautoren lesen live für Kinder

Bild: pixabay.com

 

Du verbringst gerade viel Zeit zu Hause. Unser Tipp: mal wieder ein richtig gutes Buch lesen. Im Kindernetz und beim NDR wird dir sogar vorgelesen: Bekannte Autorinnen und Autoren lesen dir live aus ihren Büchern vor - von Montag bis Freitag jeweils ab 16 Uhr für eine Stunde. Eine Vorlesestunde für dich bei dir zu Hause!

Mit dabei sind Autorinnen und Autoren wie Cornelia Funke von "Tintenherz" oder "Drachenreiter", Isabel Abedi von "Lola", Margit Auer mit "Die Schule der magischen Tiere", und viele viele mehr.

Los geht's ab Montag, den 23. März. wochentags ab 16.00 Uhr. Den Anfang macht die Autorin Kirsten Boie. Du kennst bestimmt ihre Bücher „Ritter Trenk“, „Thabo, Detektiv und Gentlemen“ oder „Wir Kinder aus dem Möwenweg“.

 

--> www.kindernetz.de

--> www.ndr.de/mikado

 

Neues Busunternehmen im Schülertransport

Ab dem 01.01.2020 übernimmt die Firma Müllenbach Reisen den Schülertransport. Die Abfahrtszeiten bleiben weitgehend gleich.

Der aktuelle Fahrplan wird unter Saarfahrplan.de und bei Müllenbach Reisen veröffentlicht.

Müllenbach Reisen GmbH
Auf den Wacken 6
66701 Beckingen-Düppenweiler
Telefon: 06832 - 354
Fax: 06832 - 80233
Email:
kontakt(at)muellenbach-reisen.de

Ausgegeben am: 14.05.2020 - 15:15 Uhr

Ministerium stellt Schul-Fahrplan vor: Kombination aus Präsenzunterricht und Lernen von zuhause für alle Jahrgangsstufen

 

Bis zu den Sommerferien wird es für alle Schüler*innen im Saarland sowohl Präsenzunterricht an den Schulen als auch weiterhin Lernen von zuhause geben. Dafür hat das Ministerium für Bildung und Kultur (MBK) in Abstimmung mit den Gesundheitsbehörden, den Schulträgern, Schulleitungen, Lehrer*innen-Organisationen sowie Eltern- und Schüler*innenvertretungen einen konkreten Fahrplan erarbeitet.

In der ersten Stufe des Wiedereinstiegs in den Präsenzunterricht sind zum 4. Mai bereits die Schüler*innen der Abschlussjahrgänge sowie die Viertklässler*innen an die Schulen zurückgekehrt. Mit der Wiederaufnahme des Präsenzunterrichts für Schüler*innen der 12. Jahrgangsstufen der Gemeinschaftsschulen und der 11. Jahrgangsstufen der Gymnasien wurde die zweite Stufe seit dem 11. Mai erfolgreich umgesetzt. Daran anknüpfend werden nun in einem weiteren Schritt ab dem 18. Mai zunächst Schüler*innen mit besonderen Förderbedarfen und ab dem 25. Mai schrittweise alle weiteren Schüler*innen Präsenzunterricht an den Schulen erhalten. Dabei wird es einen wochen- beziehungsweise tageweisen Wechsel zwischen Präsenzunterricht und dem Lernen von zuhause geben.

„Uns geht es darum, möglichst zügig alle Schülerinnen und Schüler in den Präsenzunterricht zu bringen. Das ist letztlich eine Frage der Bildungsgerechtigkeit. Wir wissen, dass auch das Lernen von zuhause umso besser gelingt, je enger die Zusammenarbeit zwischen Schülerinnen und Schülern und ihren Lehrkräften ist.

Mit dem Lernen von zuhause kommen nicht alle Schülerinnen und Schüler gleich gut zurecht, aus ganz unterschiedlichen Gründen. Der familiäre Hintergrund spielt eine große Rolle, die Wohnsituation, die technische Ausstattung und der individuelle Förder- und Unterstützungsbedarf der Schülerinnen und Schüler ebenfalls. Auch Kinder, die gerade erst Deutsch lernen, brauchen dringend wieder den persönlichen Kontakt zu ihren Lehrerinnen und Lehrern.

Deshalb legen wir in der Woche ab 18. Mai zunächst einen besonderen Schwerpunkt auf Angebote für Schülerinnen und Schüler mit besonderem Förder- und Unterstützungsbedarf. Ich bin zuversichtlich, dass wir dann mit dem weiteren Fahrplan ab dem 25. Mai ein gutes Wechselspiel von Präsenzunterricht und Lernen von zuhause erreichen“, erklärt Bildungsministerin Christine Streichert-Clivot.

In der Woche ab dem 25. Mai wird es dann für alle Grundschul-jahrgangsstufen und die Klassenstufen 5 und 6 Präsenzunterricht geben. In der Woche ab dem 2. Juni werden auch die Klassenstufen 7 und 8 in den Präsenzunterricht einbezogen.

Die Planungen für die einzelnen Schulformen vom 25. Mai bis zum 3. Juli im Überblick:

Grundschulen:

Alle Schüler*innen der Grundschulen sollen ab dem 25. Mai in einem wochenweise rollierenden System zwischen Präsenzunterricht und Lernen zuhause wechseln. Der wochenweise Wechsel der Lerngruppen an den Schulen weicht von den Regelungen für die weiterführenden Schulen ab. An den Grundschulen sind auch jahrgangsübergreifende Lerngruppen möglich.

Streichert-Clivot: „Der wochenweise Wechsel der Grundschülerinnen und -schüler zwischen Präsenzunterricht und Lernen von zuhause ermöglicht die enge pädagogische Begleitung durch die Klassenlehrerin oder den Klassenlehrer.“

Ausgegeben am: 16.04.2020 - 14:30 Uhr

Bildungsministerin Streichert-Clivot begrüßt Beschluss der Regierungschefs in Bund und Ländern zum stufenweisen Wiedereinstieg in den Schulbetrieb

 

Im Saarland wird der Einstieg ab dem 4. Mai in den Abschlussklassen aller Schulformen unter strengsten Auflagen des Infektionsschutzes erfolgen.

 

Bildungsministerin Christine Streichert-Clivot begrüßt den Beschluss der Regierungschefs von Bund und Ländern, der auf einer Vorbereitung der KMK beruht und sieht das Saarland entlang der beschlossenen Leitlinien für einen Wiedereinstieg ab dem 4. Mai 2020 gut vorbereitet. „Die Öffnung der Schulen erfolgt unter strengen Maßstäben des Infektionsschutzes in kleinen Schritten und unter der Voraussetzung, dass der Schutz der Gesundheit unserer Schülerinnen und Schüler,  der Lehrkräfte und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Schulen gewährleistet werden kann. Das Wichtigste bei unseren Planungen ist und bleibt, die Gesundheit der Schülerinnen und Schüler, der Lehrkräfte und aller in Schulen Beschäftigten. Deswegen werden wir alle Schritte in Absprache mit den Gesundheitsbehörden des Landes und der Landkreise vornehmen. Durch die Öffnung der Schulen wollen wir nicht nur sicherstellen, dass der pädagogische Auftrag auch im Präsenzunterricht erfüllt wird, sondern auch, dass ein strukturierter Schulalltag langsam und bedacht erneut starten kann. Wir alle vermissen natürlich soziale Kontakte: Den Schulgemeinschaften, vor allem den Schülerinnen und Schülern, geht es da nicht anders.“

Die Einigung von Bund und Ländern sowie die Beschlüsse der KMK sehen vor, dass eine Öffnung der Schulen stufenweise erfolgen soll. Prioritär, in einer ersten Stufe, können die Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen und qualifikationsrelevanten Jahrgänge der allgemeinbildenden sowie berufsbildenden Schulen, die im nächsten Schuljahr ihre Prüfungen ablegen und die letzte Klasse der Grundschule beschult werden.

Konkret wird im Saarland ab dem 4. Mai in einem ersten Schritt der Unterricht in den Klassenstufen 9 und 10 der Gemeinschaftsschulen und dem Schwerpunkt auf die konkrete Vorbereitung in den Prüfungsfächern des Hauptschulabschluss und des Mittleren Bildungsabschlusses erfolgen sowie den angehenden Abiturientinnen und Abiturienten an Gemeinschaftsschulen und Gymnasien eine Prüfungsvorbereitung auf das Abitur angeboten.

Ebenso wird eine Beschulung der vierten Jahrgangsstufe der Grundschule schrittweise in kleinen Lerngruppen beginnen.

Im Bereich der Beruflichen Schulen steht die Vorbereitung auf die Abschlussprüfungen im Vordergrund. Hierbei werden Schülerinnen und Schüler auf die entsprechenden Prüfungen am jeweiligen Standort vorbereitet. In einem zweiten Schritt wird ab dem 11. Mai der Unterricht für Schülerinnen und Schüler des ersten  Jahres der Hauptphase an Gymnasien (Klassenstufe 11), sowie an Gemeinschaftsschulen (Klassenstufe 12) erfolgen.

Insgesamt könnten damit – in allen Schulformen – bis zu 26.000 Schülerinnen und Schüler in dieser ersten Stufe wieder in den Schulalltag integriert werden.

„Die kommenden zwei Wochen vor der Öffnung der Schulen sind als Vorlauf notwendig, damit vor Ort die notwendigen Vorbereitungsmaßnahmen getroffen werden können. Wir sind mit den Landräten, den Kommunen, Personalvertretungen der Lehrkräfte und der Eltern- und Schülervertretungen im regen Ausstauch, wie wir die Schulen schrittweise und behutsam öffnen können“, so die Ministerin.

Dazu zählen auch die Organisation der Schülerbeförderungen, die Entwicklung eines landesweiten Musterhygieneplans zum Infektionsschutz im Rahmen der Corona-Pandemiemaßnahmen, wie auch Vorgaben zum Umgang mit vulnerablen Gruppen.

Die Unterrichtsgestaltung hängt von den jeweiligen Klassenstufen ab. Durchschnittlich soll der Unterricht auf circa 20 Wochenstunden ausgelegt werden. Dabei findet eine Konzentration auf die Kernfächer bzw. die Prüfungsfächer statt. Außerdem wird es je nach Klassenstufe eine bestimmte Anzahl an Klassenleiterstunden/Stunden für individuelle Arbeit geben, die individuell genutzt werden können, z. B. auch für Unterrichtsangebote der Schule in anderen Fächern.

Die Notbetreuung bleibt sowohl in den KiTas als auch in den Schulen weiterhin bestehen. Eine Öffnung des Regelbetriebes von Kindertageseinrichtungen sieht die Einigung zwischen Bund und Ländern nicht vor. Ggf. wird die Notbetreuung über eine Erhöhung der Gruppenanzahl bedarfsgerecht ausgebaut, weil die Lockerung des wirtschaftlichen Lebens voraussichtlich mit einer erhöhten Nachfrage einhergehen wird. Die Notbetreuung steht weiterhin für die Altersgruppen 0 - 6 Jahre (KiTa) und 6 - 12 Jahre (Schule) zur Verfügung. KiTa- und Schulträger sind weiterhin angehalten, die entsprechenden Hygienemaßnahmen vorzunehmen. Die Träger stehen diesbezüglich mit den örtlichen Gesundheitsämtern in Kontakt.

Medienkontakt

Marija Herceg
Pressesprecherin
Telefon: (0681) 501-7365
E-Mail: presse@bildung.saarland.de


 
Ungewöhnliche Folgen für Kinder und Eltern begleiten die rasante Ausbreitung des Corona Virus in Deutschland. Ab dem 16. März sind beinahe alle Schulen bis zum Ende der Osterferien geschlossen, die Kinder müssen zu Hause betreut werden und sollen nach Möglichkeit – so wünschen es viele Eltern – auch zu Hause weiter lernen. Die Sorge, dass der vorgesehene Schulstoff wegen der fehlenden Schulwochen nicht geschafft werden kann, ist groß. Doch sollten Eltern überlegt reagieren. Es geht nicht um das Abarbeiten und Schaffen von Lernstoff, mit mehr oder minder sinnvollen Aufgaben, die das Kind beschäftigen sollen. Es geht um Lernen – also den Lernprozess ihres Kindes - ein Prozess, der in der Schule in Gemeinschaft und in sozialer Interaktion erlebt und erfahren wird.  Anders als bei älteren Schülerinnen und Schülern werden für Grundschulkinder kaum von der Schule digital gestellte Aufgaben zur Verfügung stehen. Vielleicht wird die Lehrkraft des Kindes Lernvorschläge via E-Mail zusenden. Was aber können Eltern ihren Kindern ansonsten anbieten, wie können sie ihr Kind motivieren zu Hause für die Schule zu arbeiten und wie kann das organisiert werden? Was ist überhaupt sinnvoll für das häusliche Lernen, bereiten doch häufig genug schon die Hausaufgaben familiären Kummer?  Wo immer es möglich ist, wird die Schule, werden die Lehrerinnen und Lehrer den Eltern Anregungen und Hinweise geben und auf Schulbücher, Arbeitshefte, bestehende Arbeitspläne und anderes verweisen.  Davon abgesehen ist die Schulschließung auch eine Chance, dass Kinder einmal etwas mehr selbstbestimmt tun können, was ihnen wichtig ist, und nicht immer nur nach ErwachsenenWünschen lernen müssen. Also: Eltern können anregen, vorschlagen, mitmachen, aber sie sollen vor allem die Kinder fragen, was SIE interessiert, was sie wissen und tun wollen, und dann zu gemeinsamen Absprachen kommen.
 
Was kann Eltern darüber hinaus für das Lernen ihres Kindes zu Hause empfohlen werden?  Ideal wäre, wenn sich das heimische Lernen auf das konzentrieren könnte, was in der Regel meist zu kurz kommt.  Ganz vorne an steht das Lesen: Abhängig von der Lesestufe, in der sich ein Kind befindet, kann das Aktivitäten vom Vorlesen bis zum eigenständigen Lesen, über Partnerlesen und

gegenseitiges Vorlesen umfassen. Vor allem sollte ein Lesestoff gewählt werden, der die Interessen des Kindes trifft (Bilderbuch, Sachbuch, Abenteuergeschichten usw.). Und: Es ist sinnvoll, sich mit dem Kind über das Gelesene auszutauschen,  über mögliche Fortführungen oder alternative Lösungsmöglichkeiten zu diskutieren.  Aufgaben und Spiele zum Kopfrechnen: Plus und Minus im Zahlenraum bis 20, 100, 1000, sowie kleines Einmaleins und das konzentriert 10 bis 15 Minuten pro Tag. Hierbei könnten und sollten auch die Kinder den Geschwistern oder Erwachsenen Aufgaben stellen. Gesellschaftsspiele: Geübt werden Regelverhalten, soziale Fähigkeiten, Problemlöseverhalten, Strategieentwicklung, Ausdauer und Konzentration. Auch selbst ausgedachte  Rollenspiele, sich verkleiden, Theater spielen macht nicht nur Spaß, sondern fördert soziale und sprachliche Fähigkeiten.  Knobelaufgaben aus unterschiedlichen Sachbereichen stärken das logische Denken, regen zu gemeinsamen Gesprächen über Lösungswege an und machen meist der ganzen Familie Spaß.  Bauen und Konstruieren (z. B. auch nach Bauanleitungen) mit Lego, Holzbausteinen und anderen Materialien, die zu Hause vorhanden sind, schulen technisches Verständnis, räumliches Vorstellungsvermögen, Handgeschicklichkeit, Feinmotorik, Wahrnehmung, Ausdauer, Geduld u.v.m. Zu gelungenen Bauwerken schreiben viele Kinder auch gerne die Bauanleitungen für andere auf. Kreative Aufgaben und Künstlerisches wie Malen, Falten, Kneten u.a., wiederum abhängig vom Alter des Kindes, regen die Beobachtungsfähigkeit durch das Analysieren von Vorlagen (also die Wahrnehmung) an, stärken das Selbstbewusstsein durch konkrete Ergebnisse und verführen zum ausdauernden Verweilen, da es nicht um starre Übungsaufgaben geht. Der Fokus liegt dabei auf Erfahrungen in Bereichen, die der Grundschulverband mit „allseitiger Bildung“ umschreibt. Ein Lied einstudieren, ein Gedicht lernen, eine szenische Darstellung einüben für und mit den Eltern vermittelt emotionale Erlebnisse. In manchen Elternhäusern bieten sich dabei sicher neue Erfahrungen im Miteinander. Ausflüge in die Natur ermöglichen sportliche Aktivitäten, aber auch die Beobachtung von Tieren und Pflanzen (s. u.). Was man nicht kennt, worüber man mehr wissen will, kann man fotografieren und zu Hause in Lexika, in Sachbüchern oder im Internet recherchieren.
Insgesamt kann man sagen: Es geht nicht um ein Lernen um des Lernens willen, sondern um sinnvolle Aktivitäten für die Kinder,  bei denen sie immer auch etwas lernen können. Auch das Schreiben von Briefen und Einkaufszetteln, die dann tatsächlich gebraucht werden, sind schon für Erstklässler sinnvolle Herausforderungen. Wörter, die noch nicht so gut lesbar sind, können von den Eltern dann auch in der "Erwachsenenschrift", also in korrekter Form dazu geschrieben werden, um anderen das Lesen zu erleichtern.  
Grundsätzlich muss bedacht sein, dass Eltern zu Hause nicht den Schulunterricht ersetzen und simulieren sollten. Sie haben andere Beziehungen als Lehrkräfte zu den Kindern und sollten authentisch in ihrer Rolle bleiben. Ihre Rolle können sie aber bewusst nutzen, umdurch das gemeinsame Tun mit ihrem Kind über den gewählten Lerninhalt hinaus  emotionale und soziale Erfahrungen zu stärken.  
Welchen Ablauf braucht das häusliche Lernen? Muss es dem Schulrhythmus angepasst werden? Für Kinder ist ein Rhythmus im Tagesablauf wichtig – auch zu Hause – und selbst an den Wochenenden haben die meisten Familien einen vereinbarten Zeitrhythmus, also bestimmte Zeiten des Aufstehens, für die Mahlzeiten, für eine Beschäftigung, auch für Freizeit oder selbstbestimmte Zeit. Diese Strukturen gelten für die Familie. Der schulische Rhythmus, geprägt durch Unterrichtszeiten, Pausen, Übungs- und Bewegungszeiten zusammen mit anderen Kindern, gehört in die Schule und passt zu den schulischen Abläufen. Eine Übertragung in den Familienalltag ist keinesfalls sinnvoll.  Beschäftigungs- und Lernsituationen unter Aufsicht der Eltern sind intensiver. Sie treffen einmal das familiäre Beziehungsgefüge und beruhen in der Regel auf einer Eins-zu-Eins Betreuung. Besonders zu Hause gilt (und hier besonders in der vorliegenden Ausnahmesituation), dem Kind Raum und Zeit zu lassen, seine Selbständigkeit zu stützen und die Belastbarkeit aller in dieser besonderen Lage zu beachten. Davon leiten sich die Beschäftigungen und die Arbeitszeiten ab. Dafür lässt sich keine grundsätzliche Empfehlung geben, denn die Spanne der Arbeitsdauer ist keine Altersfrage, sondern eine Frage der individuellen Entwicklung und zuweilen auch der Stimmungslage des Kindes. Es soll schon das Bewusstsein dafür bewahren, dass es jetzt nicht Ferien hat, sondern nur nicht in die Schule gehen darf und deswegen eben daheim etwas „arbeiten“ muss.
Eine Kollision mit Wünschen der Kinder in der schulfreien Phase, mehr Zeit und Gelegenheit für digitale Medien zu bekommen, ist wahrscheinlich vorprogrammiert. Regeln, die an Wochenenden gelten, sollten überprüft werden und wenn wir von Rhythmus sprechen, müssen darin auch Absprachen über Zeiten an digitalen Geräten vereinbart werden. Vielleicht ermöglicht die Sondersituation den Eltern, mit ihrem Kind die eine oder andere Medienzeit gemeinsam zu verbringen. Es gibt im Fernsehen und im Internet z. B. interessante Filme für Kinder über Natur, Geografie und das Leben in anderen Ländern und Gesellschaften, die die Weltsicht der Kinder erweitern können, wenn die Eltern mit ihnen zusammen schauen und mit ihren Kindern über das Gesehene auch sprechen.  
Die erzwungene Verlangsamung des Alltagslebens bietet an der Stelle eventuell auch Chancen. Und, so lange Kind und/oder Familie nicht unter Quarantäne stehen, können die Erfahrungsräume ein Stück in die Natur ausgeweitet werden, Spaziergänge im Wald, Radfahren, Tiere beobachten … Dabei sammelt das Kind die authentischen Erfahrungen, die besonders in städtischen Räumen kaum noch oder immer eingeschränkter von den Kindern gemacht werden können.  
 
Frankfurt am Main, 16. März 2020
 

Herzlich willkommen

Herzlich willkommen auf der Seite der Grundschule Beckingen. Hier finden Sie Informationen und Neuigkeiten zu unserer Schule.

Die Grundschule Beckingen wird zurzeit von 145 Schülerinnen und Schülern besucht. Sie werden von 13 Lehrerinnen und Lehrern unterrichtet.

Apfelfest 2019

Trotz herbstlichem Wetter lockte das Apfelfest der Grundschule Beckingen auch in diesem Jahr viele Besucher auf den Schulhof der Grundschule Beckingen. Von 11 bis 15 Uhr konnten die großen und kleinen Gäste an zahlreichen Aktivitäten teilnehmen. Kinderschminken, Torwandschießen, Boule, das Bauen von Insektenhotels und weitere Bastelaktionen ließen die Zeit schnell verstreichen.

 

Schulleiter M. Breinig eröffnete um 11.00 Uhr das Fest und bedankte sich für die Rege Unterstützung von den Eltern, Lehrern, dem Obst und Gartenbauverein, dem DRK-Beckingen und dem Bauhof der Gemeine Beckingen.

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Raus aus dem Toten Winkel

Beckinger Schüler lernen Gefahren im Straßenverkehr erkennen und vermeiden

Immer wieder kommt es bei rechts abbiegenden Lastwagen und Bussen zu schweren Unfällen, weil Radfahrer und Fußgänger durch den toten Winkel des LKW’s übersehen werden. Die Jugendverkehrsschule des Landkreises Merzig-Wadern hat es sich deshalb zur Aufgabe gemacht, die Kinder des 4. Schuljahres nach dem Erwerb des „Fahrradführerscheins“ auf diese Gefahren aufmerksam zu machen. Am 11. Dezember führte Herr Polizeioberkommissar Welsch zum 10. Mal an der Grundschule Beckingen eine Schulung zum Thema „Raus aus dem Toten Winkel“ durch.

Durchschnitt kam im Jahr 2018 alle 18 Minuten ein Kind im Alter von unter 15 Jahren im Straßenverkehr zu Schaden. Insgesamt waren es 29.213 Kinder, die im Jahr 2018 auf Deutschlands Straßen verunglückten (– 0,2 % gegenüber 2017). Davon starben 79 Kinder, 18 mehr als im Vorjahr.

Im Jahr 2018 verunglückten in Deutschland 7855 Grundschüler im Straßenverkehr. Im Saarland waren es 102. 1429 Schüler erlitten als Fahrradfahrer Verletzungen. Im Saarland waren es 22 Schüler als Radfahrer und 30 Grundschüler als Fußgänger.

Eine Unfallursache vieler Verkehrsunfälle war, dass die Kinder im Straßenverkehr übersehen wurden. Häufig befanden sie sich im sogenannten "Toten Winkel" von Autos, LKWs und Bussen. Die Fahrer konnten sie NICHT sehen!

Die Jugendverkehrsschule hat sich deshalb zur Aufgabe gesetzt, die Viertklässer auf die Gefahren des Toten Winkels aufmerksam zu machen.

In einer Unterrichtsstunde wurde zuerst mit den Schülern die Problematik des "Toten Winkels" erarbeitet. Sie lernten Verhaltensregeln kenne, wie sich Unfälle mit LKW´s vermeiden lassen. So erfuhren die Kinder, dass es wichtig ist, mit dem Fahrer von LKW und Bus über den Außenspiegel Blickkontakt zu suchen.

Im praktischen Teil stellte die Feuerwehr Beckingen ein Löschfahrzeug als Übungsobjekt zur Verfügung.

Die Kinder wurden im "Toten Winkel" des LKWs aufgestellt. Nacheinander nahmen einzelne Schüler auf dem Fahrersitz Platz und stellten fest, dass alle Klassenkameraden weder im Spiegel noch durch einen Seitenblick zu sehen waren. Die Klassenkameraden waren im "Toten Winkel" verschwunden.

Die Lehrerinnen Frau Becker-Kraus, Frau Horf-Colbus und  Schulleiter, Herr Breinig, bedankten sich bei Herrn POK Welsch für die interessanten und wichtigen Ausführungen in der Verkehrserziehung, sowie bei Frau Dittert und Herrn Gergen für das Zurverfügungstellen des Feuerwehrautos und die Zeit, die sie für die Schüler aufgewendet hatten.