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Leibniz-Schüler auf Austausch in Metz

Wenn einer  eine Reise tut, wie es so schön heißt, kann er ja bekanntlich was erzählen. So auch Lilli und Anica, zwei Schülerinnen der Klassenstufe 7 des Leibniz-Gymnasiums. Sie haben dieses Jahr an dem jährlich auf dieser Klassenstufe stattfindenden Austausch mit dem College Paul Verlaine in Metz teilgenommen und waren vier Tage in französischen Familien untergebracht. Durch Briefe, die in der Vorbereitung hin und her gingen, konnte man sich schon ein wenig kennenlernen. Interessant war es dann für die beiden und alle anderen Teilnehmer, direkten Einblick in den französischen Alltag zu bekommen und natürlich das Schulleben mit dem an ihrer eigenen Schule zu vergleichen. So beginnt der Schultag gegen 8.30 und endet zwischen 16.00 und 17.30 – die etwas spätere Anfangszeit empfanden die beiden Mädchen als durchaus angenehmer als den Unterrichtsbeginn an der eigenen Schule. Punkten konnte das Leibniz-Gymnasium im Vergleich aber mit seiner Mensa, das Essen hier schmecke deutlich besser als in der Kantine der französischen Schule. Die Lehrer empfanden die Schülerinnen als nett, aber  strenger als daheim. So werde jedes Zuspätkommen direkt bestraft, die eigenen Lehrer seien da großzügiger. Den Besuch des Französischunterrichts empfanden die Schülerinnen als etwas schwierig, hier merkten sie, dass sie ja erst im zweiten Jahr Französisch lernen. Man konnte sich aber auf Deutsch und auch auf Englisch verständigen. Während einer Stadtrally  lernten die Teilnehmer auch Metz kennen, die Umgebung zeigten ihnen die Gastgeber auf Ausflügen. Worauf sie sich besonders freuten nach ihrer Rückkehr? Ihr gewohntes Frühstück, diese Mahlzeit sei doch in Frankreich sehr anders organisiert. Dennoch würden beide den Austausch sofort noch einmal machen, denn sie finden, er hat ihnen viele neue Erkenntnisse gebracht. Sie würden sich nur wünschen, dass er etwas länger dauern könnte. Da interkultureller Austausch am Leibniz-Gymnasium als UNESCO-Projektschule wesentlicher Unterrichtsbestandteil ist, hätten die beiden Mädchen den Wunsch, dass in späteren Klassenstufen vielleicht noch einmal ein Austausch organisiert wird – wenn ihre Französischkenntnisse umfangreicher sind und sie noch  besser parlieren können.