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Eine Woche Uni-Camp

Lene Breyer, im Schuljahr 2018/19 Schülerin der Klasse 9b, hat im Juli 2018 an einem Angebot der Universität des Saarlandes teilgenommen, das sich UNICAMP nennt. Im folgenden Artikel beschreibt sie, wie ihr die Woche auf dem Campus der Universität gefallen hat.

Uni-Camp - Was ist das?

Das UniCamp ist ein Angebot der Universität des Saarlandes. Es existiert bereits seit dem Jahr 2004. Seitdem haben jährlich 40 Mädchen die Möglichkeit, daran teilzunehmen. Dabei können sie eine Woche an der Universität verbringen und einige Studienfächer kennen lernen. Im Vordergrund stehen dabei die sogenannten MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik). Den Schülerinnen wird ein Einblick in die Theorie und Praxis der verschiedenen Fächer ermöglicht. Das Angebot richtet sich vorwiegend an Schülerinnen der achten und neunten Klassenstufe. Die Teilnehmerinnen sind während der Dauer des UniCamps an der Hermann-Neuberger-Sportschule untergebracht.

Warum nur Schülerinnen?

Dass ausschließlich Mädchen bei diesem Angebot angesprochen werden, liegt daran, dass es vor allem in naturwissenschaftlich-technischen Bereichen, trotz hervorragender Qualifikation und sehr guter Berufsaussichten, immer noch wenige Mädchen und junge Frauen gibt, obwohl diese sehr dringend gebraucht werden.

Wie war es für mich?

Das UniCamp 2018 war großartig. Es ging vom 23. bis zum 27. Juli und es hat jede Menge Spaß gemacht. Da die MINT-Fächer zu meinen Lieblingsfächern und größten Interessen zählen, war es wie für mich gemacht. Da wir in der Sportschule wohnten, konnten wir auch in der dazugehörigen Mensa frühstücken und zu Abend essen. Mittagessen bekamen wir in der Mensa der Universität. Es war manchmal extrem lustig, da einige von uns für Studentinnen gehalten wurden. Vor dem Mittagessen fand der erste Workshop des Tages statt und danach der zweite. Die 40 Schülerinnen wurden in vier verschiedene Gruppen eingeteilt, davon hatten dann immer zwei miteinander einen Workshop. Die Gruppen, die gemeinsam den Workshop besuchten, wechselten jeden Tag. Am Montag gab es statt eines ersten Workshops eine Uni-Rallye auf dem Unigelände. Dabei konnte man auch die anderen Gruppenmitglieder ein wenig kennen lernen. Donnerstags musste man sich entscheiden, ob man lieber den Workshop zu Cybersicherheit oder den zur Informatik machen wollte, da wir nach dem Mittagessen zum Uniklinikum nach Homburg fuhren. Ich wollte eigentlich zur Informatik, da dort aber nicht so viel Platz war, habe ich mich dann freiwillig gemeldet, um zur Cybersicherheit zu gehen, und ich muss sagen : Es war eine sehr gute Entscheidung, denn obwohl wir etwas zu spät kamen, da das Informatikgebäude etwas weiter vom Cispa ( das Gebäude der Cybersicherheit) entfernt war, war es dennoch sehr interessant und hat eine Menge Spaß gemacht. Im Uniklinikum erfuhren wir dann, wie die Isolation und der Nachweis von DNA gehen und durften unser neu erworbenes Wissen dann gleich an Bananen, Zwiebeln und Tomaten ausprobieren. Jeden Abend gab es dann noch ein Programm, bei dem man sich immer zwischen einer sportlichen und einer nicht - sportlichen Aktivität entscheiden durfte. Am Freitag endete der zweite Workshop bereits früher, da dann zum Abschluss eine Feedbackrunde und eine Zertifikatsverleihung stattfanden. Nach der Zertifikatsverleihung wurde dann gegrillt und nach und nach wurden alle Mädchen abgeholt. Und so endete eine wunderbare Woche, bei der ich viel gelernt habe und neue Freunde gefunden habe.

Wie kam ich auf das UNiCamp?

Hierbei möchte ich mich herzlichst bei Frau Roth-Reiplinger bedanken. Sie hatte dieses Angebot in unserer Klasse vorgestellt und ohne sie wäre ich nicht darauf gekommen. Vielen Dank.

 

22.09.2018

Lene Breyer, Klasse 9b