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UNESCO-Climate Action Project CAP – Leibniz-Gymnasium erneut in Wolfsburg dabei...

Es war wieder so weit: Wolfsburg stand vor der Tür.  Am Dienstag, dem 23. Oktober, fuhren wir um kurz nach 6 Uhr morgens nach Mannheim und von dort aus nach Wolfsburg. Als Vorbereitung sollten diesmal Info-Plakate über die bisherigen und zukünftigen Projekte zum Klimawandel an unserer Schule erstellt werden. In Wolfsburg angekommen, ging es direkt weiter zu Autostadt, um in einem ersten Workshop über Abläufe im Schulbetrieb sowie die Probleme und Umsetzungsstrategien im Zusammenhang mit unserer UNESCO-Arbeit zu sprechen.  Dabei ist herausgekommen, dass bei uns der größte Verbesserungsbedarf im Bereich der Darstellung der UNESCO- Arbeit im Schulalltag  bzw. des Berichts aktueller Projekte besteht.

Im Anschluss stellte uns die Pädagogische Hochschule Heidelberg ihr aktuelles Bildungsangebot zum Klimawandel und seinen Auswirkungen vor. Dabei durften wir die Folgen und Auswirkungen konkret am eigenen Bundesland im Vergleich zu anderen erarbeiten. Erstaunlicherweise gibt es speziell im Saarland weniger negative Folgen als in anderen Bundesländern, allerdings wird auch in unserer Region der Wandel in den nächsten 50 Jahren deutlich spürbar sein.

Der 2. Tag begann mit einem Gallery-Walk. Thema waren die einzelnen Schulprojekte der teilnehmenden UNESCO-Projektschulen. Der Austausch der teilweise sehr guten Ideen stand hier im Fokus. Wir stellten fest, dass unsere Schule bereits viele Projekte initiiert hat und im Vergleich zu anderen UNESCO-Schulen eine Vorreiterrolle einnimmt. Im Anschluss  haben wir bei einer Analyse der verschiedenen Persona einer Schule feststellen dürfen, dass unser Hausmeister der Beste ist!

Zum Nachdenken über Reinigungsarbeiten wurden wir durch eine Führung innerhalb der Autostadt angeregt. Dort erklärte uns eine Reinigungsfachkraft deren Konzept einer nachhaltigen Gebäude-/Unterhaltsreinigung. So werden in der  Autostadt nur noch Reinigungsmittel auf Basis von Mikroorganismen und spezielle wassersparende Maschinen verwendet, sodass Putzen dort nachhaltiger wird. Auch ein Landschaftsgärtner berichtete über nachhaltige Maßnahmen innerhalb seines Berufsfelds.

Nach einer Mittagsessenspause besuchten uns drei Abgesandte von Greenpeace zur Erarbeitung neuer Projekte und Aktionen, um möglichst öffentlichkeitswirksam etwas gegen den Klimawandel zu unternehmen. Dabei ist es wichtig, dass vor allem auch Jugendliche aktiv werden, da es UNSERE Zukunft ist, die auf dem Spiel steht...

Am letzten Tag stand nochmals das Thema der nachhaltigen Beschaffung an Schulen im Mittelpunkt der Methode des World Cafés. Nach der Verabschiedung und anschließendem Mittagessen haben wir uns auf den Heimweg gemacht und sind Donnerstagabend spät, aber wohlbehalten zu Hause angekommen.

Abschließend können wir sagen, dass man einiges an Erfahrungen sammeln konnte und es immer wieder schön ist, Kontakt zu anderen UNESCO-Schulen aufzubauen und dadurch neue Denkanstöße zu bekommen.

 

Charlotte Edelmann & Annika Straub