Sie sind hier: Informationen > Aktuelles > 

Der „Zauberer von Oz“ in der Stadthalle St Ingbert

Nach vielen, vielen Wochen und Monaten intensiver Probenarbeit, mehreren Kompaktproben an Freitag Nachmittagen und eineinhalb Tagen Technik- und Generalprobe  war es endlich soweit: Die Theater-AG des Leibniz-Gymnasiums zeigte am letzten Schultag vor den Osterferien in der Stadthalle St Ingbert den „Zauberer von Oz“. Die Mitglieder der Theater – AG hatten sich gewünscht, mit diesem Stoff zu arbeiten und die Theaterpädagogin Katharina Schmuck, die als künstlerische Leiterin die AG schon einige Zeit begleitet, hatte den Roman von Frank L. Baum zu einem Theatertext umgearbeitet. Die Mitglieder der Theater-AG brachten dabei ihre Ideen zu einer Aktualisierung des Themas mit ein. So entstand eine Handlung, in der eine Dorothy des 21. Jahrhunderts ins Zauberland Oz katapultiert wird. Und sie nimmt natürlich die Themen mit, die uns heute ganz besonders interessieren: Die Vermüllung der Meere, der zynische Umgang der Menschen miteinander usw. Und sie gewinnt die Erkenntnis, dass wir selbst handeln müssen, wenn wir etwas verändern möchten, wir können und dürfen uns nicht auf einen „Zauberer“ verlassen, der uns hilft, unsere Probleme zu lösen, wer auch immer er ist. Am Ende erkennen Dorothy und ihre neu gewonnenen Freunde, der Löwe, der Blechmann und die Vogelscheuche, nämlich, dass der Zauberer nur ein Schwindler ist.

Die Theater-AG spielte am letzten Schultag zwei Vorstellungen. Die am Vormittag, in der hauptsächlich SchülerInnen von St  Ingberter Schulen das Publikum bildeten, war komplett ausverkauft, und auch am Nachmittag durften sich die Akteure über viele Besucher freuen. Die SchülerInnen lieferten in beiden Vorstellungen eine Glanzleistung ab, die das Publikum auch durch langanhaltenden Applaus honorierte. Einen wesentlichen Anteil am Erfolg der beiden Aufführungen hatte auch Joachim Schmuck, der für die Technik verantwortlich war. Außerdem möchte sich die Theater-AG bei Marcus Jochum für die Tontechnik  und bei Walter Braun für die Video- und  Filmaufnahmen sowie die Herstellung des Zusammenschnittes bedanken. Ein besonderes Dankeschön geht natürlich an Theaterpädagogin Katharina Schmuck, ohne die es  dieses schöne Projekt nicht geben würde.