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Den UNESCO-Gedanken ins Bild gesetzt

Bisher war das Foyer des Leibniz-Gymnasiums St. Ingbert ein funktionaler, eher nüchterner Raum, in dem die Schüler sich morgens aufhalten, bis sie um 7.15 ihre Klassenräume betreten können, ein Raum, in dem sie Informationen der verschiedensten Art finden können, z.B. zu anstehendem Vertretungsunterricht, zum  Mensa-Speiseplan oder zu  zusätzlichen Veranstaltungen.                                                            Seit Beginn dieses Schuljahres aber ziert ein Wandbild die Stirnseite des Raumes, das den Blick des Eintretenden sofort auf sich zieht. Es erinnert an das  bekannte UNESCO-Logo – ein tempelartiges  Gebäude mit sechs „Säulen“, die aus den sechs Buchstaben des Wortes „UNESCO“ bestehen. Dieses Logo hat die Kunst-AG, bestehend aus Schülerinnen der Klassenstufen 8 bis 11, unter der Leitung von Kunstlehrerin Anja Quarz nun in einer sehr gelungenen Weise neu interpretiert.

Hintergrund der Arbeit war der Wunsch der Schulgemeinschaft, den UNESCO-Gedanken optisch an augenfälliger Stelle zu präsentieren, sodass jeder Besucher sofort weiß, dass die UNESCO-Richtlinien am Leibniz-Gymnasium eine herausragende Rolle spielen.                                                                           

Das fertige Wandbild, so Anja Quarz, ist das Ergebnis einer Kombination verschiedener Entwürfe. Die Basis wird gebildet von dem schon erwähnten UNESCO-Logo, aber in der Neu-Interpretation der Kunst-AG tragen die Schattenrisse „echter“ Schüler aus Unter- und Oberstufe  als Vertreter der Schulgemeinschaft sozusagen wie „Säulen“  gemeinsam die UNESCO-Idee.  Das Dach, das im eigentlichen Logo an einen griechischen Tempel erinnert, ruht auf Fliesen, die während der Projekttage 2018 von Schülern des Projektes „Wandgestaltung Schulhof“ bemalt wurden. Darauf sind die 17 UNESCO-Ziele, die sogenannten  sustainable development goals (SDG’s) wie z.B. „Chancengleichheit und hochwertige Bildung“ oder „Nachhaltige Städte und Gemeinden“, abgebildet. Material wurde von NES (Netzwerk Entwicklungspolitik im Saarland) und der Malbar zur Verfügung gestellt.                                                                                                   

Wenn man das Wandbild, dessen Ausführung  gegen Ende des vergangenen Schuljahres erfolgte, genau betrachtet, stellt man fest, dass die Schülerinnen sehr sauber und exakt gearbeitet haben. Darüber hinaus lobt Anja Quarz das große Engagement und die Begeisterung ihrer AG-Teilnehmerinnen bei Entwurf und Ausführung der Arbeiten.                                                                                                  
Das Ergebnis macht das Foyer auf jeden Fall zu mehr als einem Durchgangsraum zu Sekretariat und Klassenräumen. Es zeigt jedem Eintretenden sofort, in welchem Geist am Leibniz-Gymnasium gearbeitet wird. Für diese Leistung bedankt sich die Schulgemeinschaft ausdrücklich bei allen Beteiligten.

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