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Leibniz-Schulerweiterungsneubau

2016

Sanierter Altbau eingeweiht

Am Leibniz-Gymnasium in der Koelle-Karmann-Straße in St. Ingbert wurde durch die Standortzusammenführung ein Schulzentrum in der Nähe der Innenstadt ermöglicht. Dabei umfasst der Komplex das Schulhauptgebäude mit Verwaltungstrakt und Sporthalle, die Freiwillige Ganztagsschule und den sanierten Altbau, der nun eingeweiht wurde.

Der denkmalgeschützte Altbau, der in den Jahren 1926/27 errichtet wurde, erstreckt sich entlang der Koelle-Karmann-Straße und wird durch die Arkade mit der Freiwilligen Ganztagsschule zu einem Denkmalensemble verbunden. Im Jahr 2014 wurde mit der Gesamtsanierung und der damit verbundenen statischen und brandschutztechnischen Ertüchtigung des Schulgebäudes begonnen, sodass der Schulbetrieb planmäßig nach den Herbstferien am 24.10.2016 wieder aufgenommen werden konnte. Die Kosten für die Sanierung liegen bei rund sieben Millionen Euro.

Die energetischen Sanierungsarbeiten des Altbaus umfassten die Erneuerung der Fenster nach historischem Vorbild, dem Aufbringen einer Wärmedämmung an den Außenwänden als Wärmeschutz und die Dachsanierung einschließlich Dachdämmung. Hinzu kamen Tragwerkverstärkungen insbesondere bei den Decken sowie der Einbau eines Personenaufzugs. In Sachen Brandschutz wurden Brandschutzdecken und –türen eingebaut sowie eine Brandmeldeanlage installiert. Darüber hinaus wurden die Treppenanlage im Treppenturm, die Heizungsanlage, die Elektroinstallation und die Sanitäranlagen erneuert sowie Abluftanlagen für WC´s, Chemikalienschränke und Laborabzüge installiert. Neben Maler-, Schreiner- und Bodenbelegarbeiten wurden die Räumlichkeiten der Bereiche Biologie, Physik und Chemie fachgerecht ausgestattet. Zusätzlich wurden sämtliche Klassen- und Kursräume mit modernster Technik versehen, entweder mit Beamer oder mit interaktivem Smartboard.

Die schlichte Gestaltung der Innenräume ist durch die Verwendung von glatten Putzflächen im Kontrast zu meist horizontalen Klinkerelementen aus der Bauzeit gekennzeichnet. Durch eine Befunduntersuchung hat sich herausgestellt, dass repräsentative Bereiche, wie die frühere Aula und heutiger Musiksaal im 2. Obergeschoss, im Gegensatz dazu in sehr kräftigen Farbtönen akzentuiert war, was für die Bewegung des „Art deco“ durchaus typisch war. Diese ursprüngliche Farbgebung wurde im Musiksaal wieder aufgegriffen. Von den Ausbauelementen der Bauzeit waren lediglich noch einige Türblätter erhalten, die aufgearbeitet wurden und weiter genutzt werden.

Bei der Sanierung des Altbaus hatte das Kreisbauamt mit Herrn Kreisbauamtsleiter Dipl. Ing. Jürgen Leroux und Frau Architektin Tina Muskalla die Projektleitung. Mit der Planung und Bauleitung war das Architekturbüro PlanGalerie, namentlich zu nennen ist Herr Ulli Kayser, aus Mandelbachtal beauftragt. Für die Energietechnik war das Ingenieurbüro Klahm aus St. Ingbert verantwortlich. Statik und Prüfstatik wurden vom Planungsbüro Burger und Stolz aus St. Ingbert beziehungsweise Borapa aus Kaiserslautern übernommen. Das Ingenieurbüro Zebras aus Kirkel kümmerte sich um den Brandschutz und das Büro Mrziglod-Hund aus Kaiserslautern um die Bauphysik und Akustik. Die Befunduntersuchung wurde vom Büro Mrziglod-Leiß aus Tholey durchgeführt.

„Mit diesem Projektteil haben wir einen weiteren wichtigen Schritt getan, um einen bedeutenden Schulstandort des Saarpfalz-Kreises weiter aufzuwerten und den Anforderungen entsprechend zu ertüchtigen“, so Landrat Dr. Theophil Gallo, der allen Beteiligten für das gute Zusammenwirken dankte. Oberbürgermeister Hans Wagner betonte: „Ein starkes Gymnasium macht sich in der Innenstadt zukunftsfähig. Ich freue mich, dass unser Leibniz-Gymnasium seinen Schülerinnen und Schülern optimale Möglichkeiten bietet, und ich freue mich ebenso, dass dieses Schulzentrum das Profil St. Ingberts als Bildungsstandort schärft“. Auch Schulleiter Erik Brill dankte in seiner Begrüßungsrede allen an diesem Großprojekt beteiligten und stellte fest: „Die Synthese von Alt und Neu zieht sich durch den kompletten Altbau. Dies alles passt perfekt zum Leibniz-Gymnasium einer UNESCO-Projektschule und zum Namensgeber unserer Schule, Gottfried Wilhelm Leibniz, dessen 300ter Todestag gestern war. Ein Universalgelehrter, der es verstanden hat, in seiner Zeit dem althergebrachten Neues zur Seite zu stellen“.

Im Kellergeschoss befinden sich nun neben den Kellerräumen und der Technik auch die WC-Anlagen. Das Erdgeschoss umfasst Klassen- und Kursräume sowie den Fachbereich Biologie, den Schüleraufenthaltsbereich, das Lehrerzimmer und eine Behindertentoilette. Weitere Klassen- und Kursräume sind im 1. und 2. Obergeschoss zu finden. Ergänzt werden diese durch die Fachbereiche Physik, Informatik und Bildende Kunst im 1. OG sowie die Fachbereiche Chemie, Musik und Gesellschaftswissenschaften im 2. OG.

2015

Richtfest FGTS

2014

Erste Eindrücke und Impressionen von der Einweihungsfeier unseres Schulneubaus Römerstr. am 16-01-2014

2013

31. Oktober
28. Juni
7. April
 

2012

Rede der Schulleiterin anlässlich des Richtfestes des Schulergänzungsgebäudes am Standort des Altbaus

Sehr geehrte Gäste, liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Schülerinnen und Schüler!

Ich begrüße Sie alle sehr herzlich zum Richtfest für den Schulerweiterungsbau am Leibniz-Gymnasium St. Ingbert.

Dass wir überhaupt hier stehen und uns das noch unfertige Gebäude betrachten können, haben wir im Wesentlichen den Repräsentanten unseres Schulträgers zu verdanken. Ich begrüße Herrn Landrat Lindemann und möchte ihm für seine große Unterstützung, ohne die dieses Gebäude sicher nicht so schnell realisiert worden wäre, bedanken. Einen herzlichen Gruß auch an die Vertreter des Kreistages, die in Zeiten knapper Kassen im Interesse unserer Schülerinnen und Schüler die Gelder bewilligt haben. Herr Lindemann, sehr geehrte Mitglieder des Kreistages, Sie haben durch Ihre Beschlüsse gezeigt, dass Sie jetzt in die künftigen Generationen investieren, nicht Lippenbekenntnisse zur hohen Bedeutung von Bildung ablegen, sondern tatsächlich die räumlichen Voraussetzungen für zukunftsweisende Unterrichtsbedingungen schaffen. Dafür vielen Dank!

Begrüßen möchte ich die Vertreter der Stadt St. Ingbert, die das Bauvorhaben als untere Baubehörde unterstützt haben. Herzlich willkommen Herr Oberbürgermeister Jung. Begrüßen möchte ich auch den künftigen Bürgermeister der Stadt St. Ingbert, Herr Wagner.

Es freut mich, dass heute so viele zum Richtfest erschienen sind, seitens der Schulgemeinschaft möchte ich einen besonderen Willkommensgruß richten an die Schulelternsprecherin Frau Biet, die Schülersprecherin Hanin al Roubaie und Herrn Philippe Imbsweiler als Vertreter des Kollegiums.

Begrüßen möchte ich auch meine Vorgänger im Amte Herr Kühn, Herr Bieg und Lang, alle Kolleginnen und Kollegen sowie die Ehemaligen. Es freut mich, dass auch Vertreter der anderen St. Ingberter Schulen anwesend sind.  Herzlich willkommen!

Sehr geehrte Gäste,

letztes Jahr um diese Zeit hätte man es nicht für möglich gehalten, dass ein Jahr später der Rohbau des nicht gerade kleinen Gebäudes fertig ist. Erst in den großen Ferien rückten die Bagger an, ging es richtig los. Dass innerhalb der kurzen Zeit ein solches Gebäude hochgezogen wurde, ist der gründlichen Planung der mit dem Bau Verantwortlichen zu verdanken, allen voran die Projektleiterin Frau Thönes, die von weiteren Mitgliedern des Kreisbauamtes und von verschiedenen Firmen mit ihren jeweiligen Fachingenieuren unterstützt wurde und wird: Herr Kayser von der  Firma PlanGalerie aus Mandelbachtal hat die Bauleitung, Herr Klahm vom Ingenieurbüro Kreanovus aus St. Ingbert zeichnet verantwortlich für die Energietechnik, das Planungsbüro Burger und Stolz aus St.Ingbert ist zuständig für die Statik. Prüfstatik, Sicherheits- und Gesundheitskoordination liegt in Händen des Ingenieurbüros Gerhard Schaller aus Homburg. Um den Brandschutz kümmert sich Herr Backes vom das Ingenieurbüro Zebras aus Kirkel. Zuständig für Fragen der Akustik ist Herr Klein vom Büro PanAkustik in Blieskastel. Die Baugrundgutachten erstellte Herr Riedschy von der Umwelt-und Geotechnik Rogman GmBH.

Ich begrüße alle Vertreter der genannten Firmen. Erlauben Sie mir eine persönliche Bemerkung: Ich hatte vor diesem Bauvorhaben keine Vorstellung gehabt, wie viele verschiedene Spezialisten zum Bau eines solchen Gebäudes notwendig sind. Und da dies nicht nur hier notwendig ist, kann ich unseren Schülerinnen und Schüler nur empfehlen, sich bei der Berufswahl über die heute hier genannten Ingenieurbereiche und ihre Tätigkeitsfelder zu informieren!

In den letzten Monaten konnte man auf dem Baugelände am Altbau fast täglich deutlich sichtbar einen Baufortschritt erkennen. Im Sommer 2011 wurde nicht nur die Baugrube ausgehoben, sondern auch die entsprechenden Gründungsarbeiten durchgeführt. Zuständig war die Firma Bautra, deren Verantwortlichen Herr Baus ich heute hier begrüße. Der Rohbau wurde gefertigt von der Firma Modernbau. Ich begrüße den Bauleiter Herr Schleiger und den Polier Herr Reinicke und natürlich auch die anwesenden Mitarbeiter, die von früh am Morgen bis in die Abendstunden hier „malocht“ haben.

Noch steht dieses Gebäude ohne Fenster, ohne Putz, ohne Außenanlagen da. Und so mancher Anwohner oder Passant mag hier nur einen „Klotz“ erkennen. Aber ist nicht jeder Rohbau per se etwas Unfertiges? Überrascht hat mich, dass vor Vollendung dieses Gebäudes aus dem räumlichen Umfeld der Baustelle eine Ablehnung mit einer großen Vehemenz vorgetragen wurde. Ich hoffe, dass nach Fertigstellung die Stimmen der Kritiker verstummen. Als Schulleiterin des Leibniz-Gymnasiums hoffe ich auf Verständnis für dieses so wichtige Projekt für das Leibniz-Gymnasium und ich möchte auch heute meinen Wunsch nach guten nachbarlichen Beziehungen betonen.

Dieses Gebäude ist für uns ein Meilenstein, ein Meilenstein in die Zukunft. Meine sehr geehrten Damen und Herrn, dieses Gebäude wird künftigen Schülergenerationen einen sehr guten räumlichen Rahmen bieten, den Schulstandort St. Ingbert aufwerten und als Gebäude mit Passivhausstandard in ökologischer und energetischer Hinweis Modellcharakter erhalten.

Diese Synergie passt gut zu einer Schule im Biosphärenreservat Bliesgau und zum Leibniz-Gymnasium als UNESCO-Projektschule.

Deshalb möchte ich abschließend noch einmal im Namen der Schulgemeinschaft unserem Schulträger, dem Saarpfalz-Kreis, danken, vor allen Ihnen Herr Landrat.

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!

Beatrix Lafontaine, Schulleiterin

Perspektive von der Römerstraße
Perspektive von der Parkseite
Montage der Binder der Turnhallendecke am 02.02.2012

2011

07. 08. 2011
07. 08. 2011
360°-Rundumsicht mit den Arbeiten an der Baugrube

Rede der Schulleiterin, Frau Beatrix Lafontaine Spatenstich am 3. Februar 2011


Sehr geehrte Damen und Herrn, liebe Schülerinnen und Schüler, ich begrüße Sie in der alten Turnhalle am Leibniz-Gymnasium zu dieser Feier. „Plant ihr noch, oder baut ihr schon?“ – Im letzten Jahr hat man mir häufig diese oder eine ähnliche Frage gestellt. Ab heute kann ich antworten: Wir bauen schon! Heute ist der erste Spatenstich und dazu möchte ich den Landrat des Saarpfalzkreises Herrn Clemens Lindemann begrüßen, der ihn ausführen wird.
...
Sehr geehrte Festversammlung, eine scheinbar „unendliche Geschichte“ geht heute ihrem Ende entgegen. Die seit Langem bestehende und immer wieder diskutierte unbefriedigende Raumsituation am Leibniz-Gymnasium wird durch die Errichtung des neuen Gebäudes verbessert. Der Wunsch nach der Zusammenführung der Schule an einem Standort wird bald erfüllt. Bereits meine beiden Vorgänger Herr Manfred Bieg und Herr Norbert Lang haben sich intensiv mit diesen Fragen beschäftigt. Wenn ich heute hier als Schulleiterin den Beginn eines solchen Bauvorhabens erleben kann, das meines Wissens im Saarpfalz-Kreis in den letzten Jahrzehnten seinesgleichen sucht, so ist es mit auch ihr Verdienst. Ich habe von der „unendlichen Geschichte“ gesprochen. Selbstverständlich liegt hier nicht wie in dem bekannten Kinderbuch von Michael Ende eine „unendliche Geschichte“ vor. In der Erzählung rettet ein kleiner Junge das Land Fantasien vor der Auflösung ins Nichts. Mittels seiner Vorstellungskraft erschafft er das Land Fantasien neu. Ein Schulhaus wird nicht durch Fantasie errichtet, wenn auch Fantasie, die Fähigkeit vorausschauend zu planen, im Hinblick auf eine zukunftsfähige Schule nicht außer Acht gelassen werden sollte. Schulhausbau spielt sich in der Realität ab, steht in einem politisch-gesellschaftlichen Rahmen und im Spannungsfeld von Wünschenswertem und politisch Durchsetzbarem. Lassen Sie mich die Etappen der „endlichen Geschichte dieses Bauvorhabens“ kurz skizzieren:

Bereits Ende der 90iger Jahre wurde festgestellt, dass der in den 70er errichtete Bau im Schmelzerwald einerseits für die wachsende Schule zu klein ist, andererseits saniert werden muss. Erste Vorschläge für einen kompletten Neubau wurden laut. Der Schulträger entschied sich für einen Erweiterungsbau neben dem Hauptgebäude, der 2003 fertiggestellt wurde und heute im Erdgeschoss die Nachmittagsbetreuung beherbergt.

Wohl aus Kostengründen verzichtete man auf Sanierungen und dachte über Alternativen nach.

Im Jahre 2007 gab man das Vorhaben, die alte Turnhalle am Standort des Altbaus durch eine neue zu ersetzen kurzfristig auf, um eine „große“ Lösung zu suchen. Folgende Vorschläge wurden besprochen: Sanierung des Gebäudes im Schmelzerwald und Renovierung des Altbaus oder kompletter Neubau am Standort im Schmelzerwald oder Neubau am Standort Koelle-Karmann-Straße und Renovierung des Altbaus.

Nach längerer und mitunter heftiger Diskussion zeichnete sich die Zusammenführung am Standort Koelle-Karmann-Straße ab. Eine im Frühjahr 2008 vorgelegte Studie bestätigte die Machbarkeit eines solchen Vorhabens.

Als ich im August 2008 Schulleiterin am Leibniz wurde und mir die Vertreter des Bauamtes die Ergebnisse der Studie vorstellten, meinte ich, ein Baubeginn stehe unmittelbar bevor. Ich sollte mich täuschen. Nach einer Ideensammlung für das neue Gebäude, Klärung rechtlicher Fragen, Absprachen in den politischen Gremien hat der Saarpfalzkreis am 25.06.2010 der Stadt St. Ingbert als untere Baubehörde den Bauplan zur Genehmigung vorgelegt.

Heute kann nach der Genehmigung des Plans und der Zustimmung des Kreistages der Bau beginnen. Und wo es einen Anfang gibt, da gibt es auch in absehbarer Zeit ein Ende!

Lassen Sie mich noch einmal auf die „Unendliche Geschichte“ zurückkommen. Wie jede Geschichte hat auch sie Personen, die zum guten Ende beitragen. Ich bedanke mich bei Ihnen, Herr Landrat. Sie hatten stets ein offenes Ohr und Verständnis für unsere Anliegen und haben sich im Interesse der Schule, der Schülerinnen und Schüler, für die Klärung der Raumfrage eingesetzt. Danken möchte ich Ihnen und Ihren Mitarbeitern des Bauamtes auch für die kooperative und intensive Zusammenarbeit in den letzten Jahren. Ich gehe davon aus, dass wir auch in Zukunft in einem konstruktiven Dialog gute Lösungen finden.

Sehr geehrter Herr Landrat, Sie kennen das Leibniz–Gymnasium und seine Vertreter sehr lange. Wir, und da beziehe ich meine Vorgänger gerne mit ein, waren und sind nicht immer „pflegeleicht“ und haben unsere eigenen Vorstellungen, für die wir mitunter vehement eintreten, aber gewiss nicht im eigenen Interesse, sondern für unsere Schülerinnen und Schüler. Wir mussten angesichts des vorgegebenen Finanzrahmens die deutliche Diskrepanz zwischen unserer Konzeption einer neuer Schule und dem Realisierbaren akzeptieren. Trotzdem bin ich davon überzeugt, dass nach Neubau und den nötigen Umbauten und Renovierungen des Altbaus das Leibniz-Gymnasium baulich gut gerüstet in die Zukunft blicken wird. Dafür danke ich Ihnen, Ihren Mitarbeitern, den Mitgliedern des Kreistages und allen, die die Entscheidung zu bauen, mitgetragen haben. Ich danke Ihnen für die Aufmerksamkeit!

Ein Großprojekt für die Zukunft und die Mittelstadt Saarpfalz-Kreis baut Standorterweiterung für das Leibniz-Gymnasium in St. Ingbert Baukosten rund zehn Millionen Euro

Es ist ein gewaltiges und für die Mittelstadt St. Ingbert wie den gesamten Kreis wichtiges Projekt, das sich zurzeit in der Koelle-Karmann-Straße abzeichnet. Und es ist nicht nur ein Herzenswunsch von Schulleiterin Beatrix Lafontaine, sondern auch ein deutlicher Wunsch von Landrat Clemens Lindemann, der als Schulträger beim offiziellen Spatenstich für den Neubau am Leibniz-Gymnasium betonte:
„Durch den Neubau werten wir als Kreis den Schulstandort deutlich auf. Solche Investitionen sind Investitionen für die Zukunft, denn damit gewährleisten wir eine bessere Ausbildung nachfolgender Generationen.“ Und es sind stattliche Investitionen des Kreises, die in den Neubau des Leibniz-Gymnasiums in St. Ingbert fließen werden. Rund 10 Millionen Euro sind vom Saarpfalz-Kreis veranschlagt. Durch die Standortzusammenführung entsteht in der Koelle-Karmann-Straße ein zentraler Schulstandort in der Nähe der Innenstadt. Ein Faktor, den auch St. Ingberts Oberbürgermeister Georg Jung bei seinem Grußwort vor dem Hintergrund demographischer Entwicklungen als sehr wesentlich betonte.
Die geplante Standorterweiterung umfasst ein Schulgebäude mit Verwaltungstrakt in Verlängerung der alten, denkmalgeschützten Turnhalle sowie eine angegliederte neue Sporthalle. Wie Landrat Lindemann bei der kleinen Feier zum Spatenstich in der alten Turnhalle betonte, sei das neue Gebäude in drei unterschiedliche Nutzungseinheiten gegliedert: Das eigentliche Schulgebäude habe die Form eines kompakten fünfgeschossigen Riegels. Der höhenversetzte dreigeschossige Verwaltungstrakt an der Römerstraße bilde einen Übergang zur Nachbarbebauung auf der gegenüberliegenden Straßenfront. „Auf der Südseite liegt die 3-Feld-Sporthalle, deren Flachdach als Erweiterung des Schulhof-Geländes genutzt werden kann“, so der Landrat weiter.
Besonders stolz zeigte sich Landrat Lindemann über das Energiekonzept des Neubaus: „Die Gebäude werden als Passivhaus ausgeführt. Sie erreichen aufgrund einer sehr guten Dämmung allein über die passive Nutzung der vorhandenen Energie – wie zum Beispiel Sonne, Menschen oder elektrische Geräte – komfortable Innentemperaturen und können deswegen größtenteils ohne separate Heizung auskommen.“
Die Gebäude zusammen haben eine Nutzfläche von fast 4 000 Quadratmetern, davon entfallen fast 1 000 Quadratmeter auf die Turnhalle. Das Bauvolumen beträgt rund 25 500 Kubikmeter.
Von diesen Zahlen, der modernen Technik und Konzeption wie der Kooperation von Kreistag, Kreisverwaltung und städtischen Gremien beeindruckt versprach auch Gerd Krämer vom saarländischen Bildungsministerium tatkräftige Unterstützung.
Im Anschluss an die Reden folgten Taten: Zuerst bediente Landrat Clemens Lindemann einen kleinen Bagger, dann folgte unter seiner „Regie“ der Spatenstich, den Schulleiterin Beatrix Lafontaine zusammen mit OB Georg Jung und den Kreistagsmitgliedern Ursula Dabrock, Roland Engel und Kurt Schwan vollzog.
Den musikalischen Rahmen der Feier übernahm in gewohnt gekonnter Manier das Leibniz-Rock-Ensemble unter der Leitung von Klaus Schwarz.

(Text: Saarpfalz-Kreis)

Januar 2011 Bodenerkundung im Neubaubereich

2010

Anlässlich des Besuchs von Bildungsminister Klaus Kessler am 26. Januar 2010 präsentierte Herr Alt vom Architekturbüro Alt & Britz die neuesten Entwürfe und das Modell des Ensembles "Leibniz-Gymnasium an einem Standort".

2009

Mai:

Landrat Clemens Lindemann wird sein Wort halten, dass die Schülerinnen und Schüler des Leibniz-Gymnasiums bald an einem Standort unterrichtet werden können.

Die Überschrift "Die geteilte Schule", die Hermann Graf in der Festschrift des Leibniz-Gymnasiums anlässlich der 125-Jahr-Feier 1995 seinem Artikel gab, soll bald die Vergangenheit des Leibniz-Gymnasiums betiteln. 
"Hier seelenloser, funktionaler kubischer Flachdachkasten, da 'heimeliger', vertraut und menschlich-beseelt wirkender Steildachbau - verschiedener könnte die Beurteilung der beiden Schulhäuser kaum ausfallen. Seit nunmehr 18 Jahren pendeln wir Lehrer als 'Bewohner' zwischen diesen Welten hin und her", lesen wir  dort über das Schmelzerwald-Gebäude bzw. den Altbau in der Koelle-Karmann-Straße.

Nun, im Jahre 2009, sind es schon 32 Pendel-Jahre. Unsere Zukunft wird jetzt endlich die einer Schule an einem Standort sein.

Die Planungen dazu nehmen konkretere Formen an. Im Haushalt des Saarpfalz-Kreises stehen erste Beträge zur Planung und Realisierung zur Verfügung. Eine Ideensammlung mehrerer Architekturbüros wurde nun am 30. April 2009 durch Vertreter des Saarpfalz-Kreises, der Stadt St. Ingbert, der Kreistagsfraktionen und durch die Schulleiterin des Leibniz-Gymnasiums in Augenschein genommen.

Die Schulgemeinschaft des Leibniz-Gymnasiums freut sich auf die Ergänzung des "Altbaus" durch ein neues Schulgebäude zu einem - auch bauseits - zukunftsweisenden Lehr- und Lernort und auf die Möglichkeiten der Mitplanung und Mitgestaltung ihrer neuen Schule.

letzte Maiwoche:

In der letzten Maiwoche 2009 stellte Landrat Clemens Lindemann die architektonische Grobplanung für den Erweiterungstrakt des Leibniz-Gymnasiums vor. Die Abbildung zeigt den Entwurf des Architekturbüros mit den beiden neuen Schulhausgebäuden in der Fassung vom Mai 2009.

Das Architekturbüro "Alt & Britz Architekten Stadtplaner" aus Saarbrücken hat zwischzeitlich die Entwürfe konkretisiert und an die vielfältigen Anforderungen und Wünschen der Beteiligten angepasst. Schulintern werden die Arbeiten von einer Arbeitsgruppe begleitet, in der sich die Vertreterinnen und Vertreter der Gremien mit dem Neubau und den bestehenden Gebäuden intensiv beschäftigen und das Bauvorhaben mit den Architekten und den Vertetern des Saarpfalz-Kreises diskutieren (Foto). In der zweiten Hälfte des Monats November wird der Bauantrag ausgearbeitet und dann eingereicht.